Die Zeit der Schöpfung

von Christian Link

Die Ähnlichkeit von theologischen und naturwissenschaftlichen Zeitvorstellungen liegt im Übergang von Möglichkeit zur Wirklichkeit. Unterschiede liegen in der Art des Möglichkeitshorizonts.

Die Relevanz lebensweltlicher Zeitkonzepte

von Ulrich Beuttler

Zeit ist neben Raum und Leben ein Fundament des Wirklichen. Zeit ist das Beständige, das Sein der Welt, obwohl Zeit auch die Welt als vergänglich, als flüchtig charakterisiert. Zeit ist logisch widersprüchlich, aber dennoch real.

Zeit und Zeiten in der Physik

von Harald Lesch

Das tiefste Geheimnis der Physik ist in der Tat: Die Physik ist zeitsymmetrisch, die Natur ist es nicht. Lösung liegt in den Rand- und Anfangsbedingungen.

Thomas Nagels Neodarwinismuskritik

von Thomas Waschke

Nagel formuliert zunächst seine allgemeinen Einwände gegen den materialistischen Reduktionismus und vertieft dann seine Kritik in drei separaten Kapiteln (‘Bewusstsein’‚ ‘Kognition’ und ‘Wert’).

Kosmologe Ellis im Interview

von grenzfragen

Unter “Physiker George Ellis kritisiert Physiker für deren Kritik an Philosophie, Falsifikation und freiem Willen” würdigt John Horgan den Mathematiker, Physiker und Kosmologen George Ellis. Im Interview kommen Methode, Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft, sowie deren Beziehung zum religiösen Weltzugang zur Sprache.

Evolution und Religion

von Heinz-Hermann Peitz

Mit dem Thema „Evolution der Religion oder Religion der Evolution?“ waren NachwuchswissenschaftlerInnen zur Frühjahrsakademie des forum scientiarum in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeladen. Anlässlich von drei Impulsreferaten wurde diskutiert, wie auf der einen Seite Evolutionsforscher Religion und auf der anderen Seite Theologen die Evolution in ihr jeweiliges Denken einbeziehen.

Thomas Nagels Neodarwinismuskritik

von Thomas Waschke

Thomas Nagel (*1937) ist einer der führenden Philosophen der USA, der an der renommierten New York University of Law lehrt. Besonders bekannt wurde er durch einen 1974 erschienenen Aufsatz mit dem Titel „What it is like to be a bat“ („Wie fühlt es sich an eine Fledermaus zu sein“), in dem er zeigte, dass wir, selbst wenn wir alles über Anatomie und Physiologie einer Fledermaus wüssten, dennoch nicht beurteilen könnten, wie sich das bewusste Erleben eines derartigen Wesens, das sich durch Echoortung orientiert, die uns Menschen fremd ist, anfühlt.

Gibt es Ziele in der Natur?

von Heinz-Hermann Peitz

Folgt der Lauf der Natur sinnfreien Gesetzen oder bestimmen Pläne und Ziele den Gang der Dinge? Die so genannte Teleologiefrage (Telos = Ziel) ist ein Klassiker der Denkgeschichte, der sich mit neuen Argumenten aktuell zurückmeldet. Eine Tagungsdokumentation von Hildegard Peters und Heinz-Hermann Peitz.