Der Kleine Darwin
Der bekannte Wissenschaftshistoriker (Universität Konstanz) E.P. Fischer teilt hier seinen Leserinnen und Lesern alles mit, was sie seiner Meinung nach im «Darwin-Jahr 2009» über «Evolution» wissen sollten!
Der bekannte Wissenschaftshistoriker (Universität Konstanz) E.P. Fischer teilt hier seinen Leserinnen und Lesern alles mit, was sie seiner Meinung nach im «Darwin-Jahr 2009» über «Evolution» wissen sollten!
Rechtzeitig zum „Darwin-Jahr 2009″ erscheint ein weiteres hochinteressantes Werk des bekannten Molekularbiologen und Genetikers S. B. Carroll. Charles Darwin ist am 12. Februar 1809 geboren und Die Darwin-DNA macht deutlich, welche gewaltigen Fortschritte die Evolutionsforschung in zweihundert Jahren gemacht hat.
Der Traditionalismus, der in diesen Tagen durch die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft ins Bewusstsein gerückt ist, tut sich nicht nur interreligiös sondern auch interdisziplinär schwer. Seine Ablehnung des Zweiten Vatikanischen Konzils ist die Ablehnung der Öffnung zur Welt, ihrer Autonomie und ihrer Wissenschaften.
Im November 1859 veröffentlichte der Theologe Charles Darwin sein Buch Die Entstehung der Arten. Hat die Idee von einem Schöpfergott seitdem ausgedient? Der Jesuit und Biologe Christian Kummer zeigt, dass Evolutionstheorie und Gottesglaube sich nicht ausschließen, sondern im Gegenteil aufeinander angewiesen sind.
Nach dem «Exotheologie»-Schmuckstück von Heinz-Hermann Peitz bin ich auf ein zweites Kleinod gestossen, diesmal aus dem Bereich evangelischer Theologie.
Nach der Erstausstrahlung des Tatorts «Der glückliche Tod» am 5.10.2008 fand im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim eine Tagung zum Thema Sterbehilfe statt. Mit dabei: Drehbuchautor André Georgi und SWR-Redakteurin Melanie Wolber. Am 23.10.2009 wurde der Tatort mit dem Film- und Fernsehpreis des Ärzteverbands Hartmannbund ausgezeichnet.
Der Physiker und Theologe Andreas Benk hat mit dem erfrischend provokativen Buch «Gott ist nicht gut und nicht gerecht» zum Nachdenken über das Gottesbild der Gegenwart angeregt. Verabschiedet er sich auch von Gott als Schöpfer, wenn er behauptet, dass «die Aussage, ‚Gott ist Schöpfer‘ sofort wieder verneint, zurückgenommen werden muss»?
Gegenüber dem vermeintlichen Primat des Objektiven verteidigt Schockenhoff den seinsmäßigen Primat des Mentalen, Subjektiven, das eben nicht eine seinsmäßig abkünftige Modalität des Realen sei.
Das Problem der Freiheit entsteht nicht durch die Neurowissenschaften, sondern durch jene Neurophilosophen, welche neurowissenschaftliche Daten reduktionistisch interpretieren.
Der Kongress zeigte, dass die von den Neurowissenschaften ausgelösten interdisziplinären Debatten für den Dialog Naturwissenschaft – Philosophie – Theologie paradigmatisch sind und implizit bereits Kriterien für gelingenden Dialog enthalten.
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