Kommentar: Glaube, Vernunft und Wissenschaft beim Ersten Vaticanum
„Einen höheren Ausdruck für die Würde der menschlichen Wissenschaften und ihre letzte Sinnerfüllung konnte das Konzil kaum finden» (Hermann Josef Pottmeyer)
„Einen höheren Ausdruck für die Würde der menschlichen Wissenschaften und ihre letzte Sinnerfüllung konnte das Konzil kaum finden» (Hermann Josef Pottmeyer)
Eine Kernaussage des Konzilstextes Dei Filius: «… so kann es dennoch niemals eine wahre Unstimmigkeit zwischen Glauben und Vernunft geben … «
Theologenausbildung: … zu einem gründlichen und zusammenhängenden Wissen über Mensch, Welt und Gott … Es sollen aber auch die philosophischen Forschungen der neueren Zeit berücksichtigt werden … und der Fortschritt der modernen Naturwissenschaften …
… setzen nicht wenige ein allzu großes Vertrauen auf den Fortschritt der Naturwissenschaften …
Die Konstitution über die Kirche in der Welt von heute hat eine positiv-wissenschaftliche Einstellung und kennt den Übergang zu einem evolutiven Verständnis.
Der Rottenburger Bischof Dr. Gebhard Fürst und der Tübinger Sozialethiker Dietmar Mieth haben die jüngste Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus als eindringlichen Appell zur „ökologischen Umkehr“ angesichts fortschreitender Umweltzerstörung gewürdigt.
In der Besprechung sind die Hauptthesen des Buches zusammengefasst. In einem Interview vertieft der Autor seine Position: Identität in einer offenen Wirklichkeit zeigt sich in unterschiedlichen Spuren, die je ihre eigene Qualität, Stärke und Begrenzung haben, sie zeigt sich als Verflechtung, als narrative Identität, als Individualität.
Heike Baranzke denkt über die Geschichte und derzeitige Praxis von Tierbestattungen nach. Bemerkenswert ist dabei die konfessionell unterschiedliche Reaktion von Theologie und Kirchen auf Tierbestattungen und die Frage «Kommen Tiere in den Himmel?». So liegen auch die Anfänge der deutschen Tierschutzbewegung im schwäbischen Pietismus.
Die wechselvolle Geschichte der Tier-Mensch-Beziehung – erst recht der Blick auf unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen – ist daher immer auch eine Geschichte menschlicher Selbstvergewisserung, bei der man nach Ähnlichkeiten und Unterschieden sucht.
Die Mensch-Tier-Beziehung wurde von Hans-Werner Ingensiep am Beispiel der Geschichte von Aneignungs-, Abgrenzungs- und Begegnungsmustern gegenüber Primaten konkretisiert. Kurz nach ihrer Entdeckung als „Monster“ eingestuft, seien die Menschenaffen mittlerweile auf dem besten Weg, zu „Personen“ zu werden.
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