War es lange Zeit der Science-Fiction-Literatur vorbehalten, kühne Zukunftsvisionen der Menschheit zu entwerfen, so scheint die Realisierung solcher Entwürfe aufgrund des enormen Fortschritts in greifbare Nähe zu rücken. Mit dem sogenannten Transhumanismus wird dadurch eine intellektuelle Bewegung beflügelt, die eine Radikalisierung der Interaktion von Mensch und Technik anstrebt. Letztlich soll auch die Natur des Menschen selbst durch Anwendung von und Verschmelzung mit Technik transformiert werden, bis schließlich – so extreme Vertreter – die menschliche Gattung durch posthumane Intelligenzen ersetzt wird.

Videodokumentationen:
Hauptvorträge und Projektvorstellungen der RSNG-Tagung 2019

Playlist

14 Videos

Streitfall "Transhumanismus" – 3 kontroverse Thesen in 1 Minute


1:18
Schöner neuer Mensch – Transhumanismus trifft christliches Menschenbild


2:09:34
Hoff: Transhumanismus als Symptom symbolischer Verelendung – Anthropologische Herausforderungen


1:28:27
Müller: Die technische Manipulation des Menschen und die Grenzen der transhumanistischen Utopie


33:10
Mutschler: Science-Fiction und Transhumanismus


1:14:06
Grössl: Moralische und kognitive Enhancements – als anthropologisch-theologische Herausforderung


36:36
Göcke: Transhumanismus und der Glaube an Gott


1:25:57
Helmus: Transhumanismus – Der neue (Unter-)Gang des Menschen?


53:04
Bruentrup: Maschinenintelligenz und moralische Verantwortung


1:13:23
Wörz: Netzwerk Künstliche Intelligenz und Ethik


22:22
Falkner: Die Selbstgestaltung der Lebewesen in Erfahrungsakten


26:02
Meyberg: Arbeitskreis Naturwissenschaften "Dialog Natur & Geist" (Projektvorstellung)


23:07
Losch: Our Common Cosmos – Exploring the Future of Theology, Human Culture and Space Science


11:09
Baumann: Was glauben wir zu wissen? Wissenschaften vor der Gottesfrage (Buchvorstellung)


16:09

Als Jahrestagung des Religion and Science Network Germany (RSNG) zielt die Veranstaltung neben der Diskussion des thematischen Schwerpunkts auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte im Dialogfeld von Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie und auf die Vernetzung von (Nachwuchs-) Wissenschaftlern.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Hochschule für Philosophie, München, durchgeführt und finanziell unterstützt von der NoMaNi-Stiftung sowie durch Sondermittel der Akademie für Studierende.

Zu einer echten Vernetzungstagung gehört natürlich auch der informelle Rahmen. Das Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim bemüht sich auch in Corona-Zeiten um Begegnungsmöglichkeiten und Gastlichkeit.

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