Zeit und Zeiten in der Physik

von Harald Lesch

Harald Lesch
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Harald Lesch

Professor für Theoretische Astrophysik bei LMU München
Studium von Physik und Philosophie, Professor für Theoretische Astrophysik an der LMU München sowie Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. Schwerpunkte: Astrophysik, Bio-Astronomie, philosophische Konsequenzen physikalischer Theorien.
Lesch erhielt 2005 für seine Öffentlichkeitesarbeit den Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
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Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch bei der Tagung „Zeit in Lebenswelt, Wissenschaft und Religion“ (Jahreskongress 2015 des Religion and Science Network Germany), 27.-29. September 2015, Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim.

“Das tiefste Geheimnis der Physik ist in der Tat: Die Physik ist zeitsymmetrisch, die Natur ist es nicht.”

    In dem Ausschnitt wird deutlich, dass für Harald Lesch die physikalischen Zeitkonzepte konstruierte und idealisierte Modelle darstellen, die mit der “nichtidealisierten” Wirklichkeit erst einmal in Bezug zu setzen sind. Auch sei die “Wirklichkeit” mehr als das, was die Empirie hervorbringt. Damit die Physik deutlicher zu sich komme, habe sie mehr als bisher selbstkritisch die Voraussetzungen ihres Forschens zu klären. So hänge vieles in der Physik, auch Zeit und Zeiten, davon ab, welche Anfangs- und Randbedingungen vorliegen. Dazu gehören auch die 33 Naturkonstanten, die wir nicht weiter erklären können.

    Vortrag und Diskussion – ungekürzt

        Lesens- und hörenswert: Harald Lesch und Tobias Müller im Deutschlandfunk.

        Ausgewählte Beiträge der Tagung