Weisheit (und Wissenschaft)

von Friedrich Cramer

Friedrich Cramer

Prof. Dr. Friedrich Cramer (1923-2003) studierte Chemie und arbeitete nach Promotion und Habilitation in Cambridge bei James Watson und Francis Crick. Von 1954 bis 1959 war Cramer in der Genforschung tätig. Von 1962 bis 1991 war er Direktor am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen.
Veröffentlichung u. a.: Chaos und Ordnung - Die komplexe Struktur des Lebendigen, DVA Stuttgart 1988.

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cramer“Machertum ist gefragt, nicht Weisheit. Bereicherung ist gefragt, nicht Bescheidenheit. Die Genomforschung, an deren Ursprüngen ich beteiligt war, ist vollkommen ausgerastet und dem klugen Nachdenken und dem wissenschaftlichen Gefühl entglitten; denn zu großer Wissenschaft gehört auch ein Gefühl, ein “wissenschaftliches Fingerspitzengefühl”, wie es Johannes Kepler, Rudolf Virchow, Max Planck, Werner Heisenberg oder Wolfgang Pauli zweifellos besessen haben. Für mich ist eine mögliche Definition von Weisheit: Hohes und souveränes Wissen gepaart mit einem Hauch von liebevoller Irrationalität.”

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