Wildtiere vs. Weidetiere – Wessen Interessen, wer wägt ab?

von Thomas Potthast

Nach einer Bestandsaufnahme der Konflikte um Wild- vs. Weidtieren sowie verschiedener Positionen der Umweltethik betont Potthast die Schutzwürdigkeit beider Tiergruppen gleichermaßen. Mit neuen agrar-ökonomischen Rahmen sei eine Koexistenz von Wildtieren und extensiver Weidewirtschaft möglich und wichtig.

Rückkehr der Wildtiere

von grenzfragen

Mit einer Überwindung der Tiervergessenheit der Theologie, mit der Bestandsaufnahme der Konflikte und ethischen Positionen sowie einer möglichen Neuorientierung agrar-ökonomischer Rahmenbedingungen kommt die Online-Tagung zu dem Schluss, dass eine Koexistenz von Wild- und Weidetieren möglich und geboten ist.

Wildwechsel. Erkundigungen zum Verhältnis von Theologie und Ökologie

von Simone Horstmann

Simone Horstmann entwickelt ihre Theologie der Tiere methodisch aus einer religionskritischen Perspektive heraus und ex negativo aus den bisherigen kirchlichen Verlautbarungen, die von der Instrumentalisierung der Tiere als “unvermeidbare Grundkategorie” ausgehe. Gegenüber einer Außensicht der Tiere plädiert sie für eine Berücksichtigung der Innensicht und eine verstehende Öko-Theologie.

Umweltbildung: Verschiedene Sprachen – ähnliche Werte?

von grenzfragen

“Umweltschutz” oder “Schöpfung bewahren”? Je nach kultureller und institutioneller Prägung werden Handlungsmotivationen unterschiedlich sprachlich codiert. Das Symposium fragt, wie durch De-Codierungen gemeinsame Grundlagen freigelegt werden können, um gegenseitiges Verstehen und gemeinsames Handeln zu fördern.

Umwelt-Campus Birkenfeld – Orte nachhaltigen Handelns

von grenzfragen

Die diesjährige Nachhaltigkeits-Exkursion führte am 24.-25. Juli zum Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Diese einzigartige „Zero Emission University” belegt im nationalen Nachhaltigkeitsranking den ersten, international den sechsten Rang. 

Von der Coronakrise zur mündigen Risikoeinschätzung

von Ortwin Renn

Der Risikoforscher Ortwin Renn entfaltet, warum wir uns oft vor dem Falschen fürchten und die „echten“ Bedrohungen der Menschheit unterbewerten. Ist auch das Coronavirus reine Panikmache oder lehrt es den Umgang auch für künftige systemische Bedrohung wie die Umweltkrise?