Sind wir allein im Kosmos?

von grenzfragen

Der Astrophysiker Arnold Benz und der Fundamentaltheologe Armin Kreiner fragen nach dem Menschsein in den Weiten des Kosmos. Neben die naturwissenschaftliche Abschätzung, wie wahrscheinlich außerirdische Intelligenzen (ETI) sind, tritt die theologische Herausforderung:

– Was bedeutete es, wenn wir die einzigen Intelligenzen im Universum sind? Wäre der schier unglaubliche kosmische Aufwand nur für den Menschen ein Tremendum, oder ein Faszinosum, etwas Bedrohliches oder etwas Fesselndes?
– Was bedeutete es wiederum, wenn es noch zahlreiche andere Intelligenzen gäbe? Spräche das nicht eher für einen kreativen Schöpfer, wenn er das Universum so konzipiert hätte, dass es ein geradezu idealer Nährboden für Intelligenz an vielerlei Orten ist. Welche theologischen Konsequenzen hätte dies?

In einer kurzen Zusammenfassung kommen beide Wissenschaftler im Bereich theologischer Deutung zu unterschiedlichen Akzentsetzungen:

Die Referenten

Arnold Benz

Arnold Benz

Professor em. für Astrophysik bei ETH Zürich
Professor em. für Astrophysik an der ETH Zürich; Forschungsschwerpunkte: Sonnenphysik, Sternentstehung und Hochenergie-Astrophysik. Publikationen u.a. „Die Zukunft des Universums: Zufall, Chaos, Gott?“ (2011), „Das geschenkte Universum: Astrophysik und Schöpfung“ (2009).
Arnold Benz
Armin Kreiner

Armin Kreiner

Professor für Fundamentaltheologie bei Ludwig-Maximilians-Universität München
Professor für Fundamentaltheologie, München; Schwerpunkte u.a.: Rationalität religiöser Überzeugungen, Theodizeefrage, Theologie und Naturwissenschaften; Publikationen u.a. „Jesus, UFOs, Aliens: Außerirdische Intelligenz als Herausforderung für den christlichen Glauben“ (2011).
Armin Kreiner

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Die Beiträge der Referenten

Sehen Sie den gesamten Vortrag von Arnold Benz und ein Interview mit Armin Kreiner