Vortrag «Naturgesetzliche Grundlagen für die Theodizee-Frage» im Rahmen einer Tagung in Stuttgart-Hohenheim. Gerhard Haszprunar greift zur Erhellung der Theodizeefrage auf die Naturwissenschaften zurück, insbesondere auf Quantenphysik und Evolutionsbiologie.
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Zusammenfassung
Die Naturwissenschaften hätten zweifelsfrei festgestellt, dass der Ablauf des Weltgeschehens indeterminiert und zufällig, d.h. prinzipiell nicht vorherbestimmt sei, obwohl jedes Zufallsereignis wiederum naturgesetzliche Rahmenbedingung aufweise. Schöpferische Naturkräfte bzw. Naturgesetze (Emergenzen) könnten die Grenzen zwischen den Schichten des Seins überwinden und wirklich Neues schaffen wie den Menschen als Freiheitswesen.
Leid, irrelevant ob durch Katastrophen oder durch böse Menschen verursacht, erscheine in diesem Konzept als unvermeidliche Konsequenz der Freiheit, die ein liebender Gott der gesamten Schöpfung (wiederum einschließlich des Menschen) gewähre.
Thesenpapier zum Vortrags als pdf-Datei
Die Beiträge der Tagung
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