Moralische und kognitive Enhancements

von Johannes Grössl

Johannes Grössl

Johannes Grössl

Johannes Grössl studierte kath. Theologie, Philosophie und Logik an der LMU München und der Harvard University. Promotion 2014 in Fundamentaltheologie über die Vereinbarkeit von göttlicher Allwissenheit und menschlicher Freiheit. Seit 2014 ist Dr. GrösslWissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Katholische Theologie der Universität Siegen (Fachbereich Systematische Theologie). Schwerpunkte u.a. Philosophie der Zeit und Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften.
Johannes Grössl

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Für Johannes Grössl besteht die Aufgabe einer philosophischen und theologischen Anthropologie darin, Grenzen der Veränderung durch Enhancements festzulegen. Dabei seien die Fragen zu beantworten, welche wesentlichen Eigenschaften des Menschseins nicht verändert werden dürfen und wie sozialer Zusammenhalt, moralische Autonomie und Glaubensautonomie gewährleistet werden können.

    Vortrag bei der Tagung “Transformation der Menschheit? Die schöne neue Welt des Transhumanismus” vom 4.-6. Oktober 2019, Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

    Die Beiträge der Tagung

    Der auf Philosophie des Geistes spezialisierte Godehard Brüntrup hält die Konstruktion künstlicher Freiheitssubjekte prinzipiell durchaus für denkbar. Aber unser Verständnis der grundlegenden geistigen Zusammenhänge sei auf absehbare Zeit dafür nicht ausreichend. So bleibe es eine hochspekulative Möglichkeit, die den Transhumanismus konkret nicht beflügeln könne.

    Die Jahrestagung des Religion and Science Network Germany (RSNG) diskutierte 2019 vor allem den Schwerpunkt "Transhumanismus". Auf der Themenseite sind auch die diesbezüglichen Projekte subsumiert. Neben dem jeweiligen Hauptthema werden bei einer RSNG-Tagung auch sonstige interdisziplinäre Projekte im Dialogfeld von Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie vorgestellt. Sie finden hier eine Auswahl. Buch- und Projektvorstellungen