Craig Venters “künstliches Leben”

von grenzfragen

Foto © 2007 Public Library of Science

Wenn Venter in den Medien als Gott oder Frankenstein vorgestellt wird, bedarf dies einer gründlichen Entzauberung. Hinter den plakativen Zuschreibungen warten die eigentlich interessanten Herausforderungen. Auf der Hand liegen zunächst ethische Fragen: Was ist ethisch wünschenswert, wo sind Grenzen? Ist ein Moratorium sinnvoll? Reicht die wissenschaftsinterne Eigenkontrolle zur ethischen Begleitung? Aber auch philosophische Grundsatzfragen stehen auf dem Programm: Was ist Leben? Zeigt die synthetische Biologie, dass Leben mechanistisch reduzierbar ist? Ist Leben eine fundamentale Eigenschaft der Materie? Wo liegt der Unterschied von göttlichem und menschlichem Schaffen?

Die folgenden Beiträge gehen auf manche dieser Fragen ein und sind für Sie vor allem von Andreas Losch (al) vorgestellt.

 

Dieser Inhalt ist blockiert. Akzeptieren Sie Cookies, um den Inhalt zu sehen.