Die Philosophin Prof. Dr. Regine Kather stellt Bäume als Zeitzeugen, Ökosysteme und Welterbe vor. Der dokumentierte Auszug aus dem Vortrag geht der Frage nach, ob Bäume ein Bewusstsein haben. Dazu könne man zunächst drei Wertekonzeptionen unterscheiden: Der Baum habe 1. einen instrumentellen Wert, er könne 2. einen relationalen Wert haben, weil er z. B. an jemanden erinnert. Und er habe 3. einen Eigenwert unabhängig davon, ob er jemandem nützt oder jemand ihm eine Bedeutung zuschreibt: Er verfüge über eine Eigendynamik, durch die er seine artgemäße Entwicklung und Vermehrung sowie sein Wohlbefinden anstrebt. In diesem Sinne habe er eine rudementäre Form des Selbstseins, ein innewohnendes Streben und intrinsisches Ziel, das nicht von anderen an ihn herangetragen wird. Bestimmte Bäume als schützenswertes Nationalerbe auszurufen sei daher mehr als angemessen.
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Gesamter Vortrag als pdf-Datei
Überblick über die Tagung und Videodokumentationen
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