Wissenschaftliche Weltauslegung, Gottesglaube, neuer Atheismus – Thesen zur aktuellen Situation

von Herbert Rommel

Herbert Rommel

Herbert Rommel

Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik bei Pädagogische Hochschule Weingarten
Dr. Herbert Rommel ist Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik an der PH Weingarten.
Forschungsschwerpunkte: Philosophische Grundfragen der Theologie (Gottesfrage, Theodizee, Philosophische Ethik), Systematische Theologie (Fundamentaltheologie, Theologische Ethik, Dialog mit den Naturwissenschaften), interreligiöse Theologie und Religionsdidaktik. Publikationen u. a.: Mensch - Leid - Gott, Eine Einführung in die Theodizeefrage und ihre Didaktik, 2011.
Herbert Rommel
Das altgriechische Adjektiv ἄθεος (átheos „ohne Gott“) in einer Handschrift des Briefes des Apostels Paulus an die Epheser (Papyrus 46, Eph 2,12 EU)Bild gemeinfrei

Das altgriechische Adjektiv ἄθεος (átheos „ohne Gott“) in einer Handschrift des Briefes des Apostels Paulus an die Epheser (Papyrus 46, Eph 2,12)
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Der sog. „Neue Atheismus“ wiederholt altbekannte Argumentationen gegen den Gottesglauben. Insofern ist er nicht neu. Neu sind an ihm allenfalls die medial vermittelte Polemik und die Aggressivität, mit der die Existenz Gottes bestritten wird. Der „Neue Atheismus“ ist ein plurales Phänomen. Unterscheiden lassen sich mindestens ein szientifischer und ein kulturtheoretischer Typus. Adressat dieser Atheismen, die v. a. im angloamerikanischen Raum entstanden sind, scheint nicht ein theologisch reflektiertes Christentum, sondern ein Christentum mit tendenziell fundamentalistischen Grundzügen zu sein.

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