Wir und die anderen Tiere

von grenzfragen

Corona- und Klimakrise haben verstärkt die Suche des Menschen nach einem neuen Verhältnis zur Natur getriggert. Dabei spielt die Beziehung zu den Tieren eine besondere Rolle. Die unzweifelhafte Vernetzung des Menschen mit der Natur führt vielerorts dazu, die Grenze zwischen Mensch und Tier zu nivellieren, bis hin zur Einforderung von Grundrechten für Primaten. Was davon ist ethisch geboten oder fragwürdig?

Wieviel Wissenschaft braucht die Gesellschaft?

von Alexander Bogner

Der Soziologe Alexander Bogner fragt nach einem konstruktiven Miteinander von Wissenschaft und Gesellschaft. Hintergrund ist der Trend zur “Epistemisierung”, zur Vereinnahmung der Gesellschaft durch die “Mainstream”-Wissenschaften, aber auch der Gegentrend der Faktenleugnung und des Verschwörungsglaubens.

Bee happy – 20. Mai ist Weltbienentag

von grenzfragen

Zur Abwechslung einmal eine künstlerische Perspektive auf das Thema Bienensterben: Unter dem Titel “Bee Happy – Kunstwerke mit und über Bienen” spricht die Künstlerin Jeanette Zippel über ihren Werdegang, das Bienensterben und ihr künstlerisches Anliegen.

Impfen – eine moralische Pflicht?

von grenzfragen

Das Thema Impfen gegen Corona hat viele Facetten und wird teils sehr kontrovers diskutiert. Die Positionen reichen von Impfverweigerung bis zur Forderung einer Impfpflicht. Eine Moraltheologin und eine Ärztin versachlichten die Debatte – mit interessantem Ergebnis.

Tag des Artenschutzes

von grenzfragen

Am “Tag des Artenschutzes” wendet sich Simone Horstmann gegen eine Instrumentalisierung und Außensicht der Tiere und fordert die Berücksichtigung ihrer Innensicht und eine verstehende Öko-Theologie.

Geburtenstreik oder Kindersegen? Über Nachwuchs in Krisenzeiten

von Michael Blume

Die Frage, ob eine künftige Menschheit noch zu rechtfertigen ist, meldet sich in Bewegungen wie “birthstrike” immer vernehmlicher zu Wort. Ist es Kindern zuzumuten, in eine krisengeschüttelte Welt hineingeboren zu werden? Ist der Planet noch zu retten, wenn am Nachwuchs unverändert festgehalten wird?

Wildtiere vs. Weidetiere – Wessen Interessen, wer wägt ab?

von Thomas Potthast

Nach einer Bestandsaufnahme der Konflikte um Wild- vs. Weidtieren sowie verschiedener Positionen der Umweltethik betont Potthast die Schutzwürdigkeit beider Tiergruppen gleichermaßen. Mit neuen agrar-ökonomischen Rahmen sei eine Koexistenz von Wildtieren und extensiver Weidewirtschaft möglich und wichtig.

Rückkehr der Wildtiere

von grenzfragen

Mit einer Überwindung der Tiervergessenheit der Theologie, mit der Bestandsaufnahme der Konflikte und ethischen Positionen sowie einer möglichen Neuorientierung agrar-ökonomischer Rahmenbedingungen kommt die Online-Tagung zu dem Schluss, dass eine Koexistenz von Wild- und Weidetieren möglich und geboten ist.