Science-Fiction und Transhumanismus

von Hans-Dieter Mutschler

Hans-Dieter Mutschler
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Dem Philosophen Hans-Dieter Mutschler leuchtet der Transhumanismus nicht ein, weil mit ihm eine schädliche Übertechnisierung einhergehe. Mutschler hat nichts gegen den Einsatz von Technik im Rahmen von Therapie, wohl aber gegen ein darüber hinausgehendes “human enhancement”. Wörtlich sagt er: “Ich glaube, dass der Transhumanismus im Prinzip falsch und gefährlich ist, aber seine Phantasien sind fruchtbar für Therapien”.

      Vortrag bei der Tagung “Transformation der Menschheit? Die schöne neue Welt des Transhumanismus” vom 4.-6. Oktober 2019, Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim.

      Siehe zur Vertiefung auch Mutscher 2002, Ist der Mensch ein Roboter?

      Die Beiträge der Tagung

      Der auf Philosophie des Geistes spezialisierte Godehard Brüntrup hält die Konstruktion künstlicher Freiheitssubjekte prinzipiell durchaus für denkbar. Aber unser Verständnis der grundlegenden geistigen Zusammenhänge sei auf absehbare Zeit dafür nicht ausreichend. So bleibe es eine hochspekulative Möglichkeit, die den Transhumanismus konkret nicht beflügeln könne.

      Die Jahrestagung des Religion and Science Network Germany (RSNG) diskutierte 2019 vor allem den Schwerpunkt "Transhumanismus". Auf der Themenseite sind auch die diesbezüglichen Projekte subsumiert. Neben dem jeweiligen Hauptthema werden bei einer RSNG-Tagung auch sonstige interdisziplinäre Projekte im Dialogfeld von Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie vorgestellt. Sie finden hier eine Auswahl.
      Buch- und Projektvorstellungen