ScienceVision

von Ernst Peter Fischer

Als die Naturwissenschaften vor 400 Jahren in Europa ins Leben gerufen wurden, sollten sie dem Zweck dienen, die Bedingungen der menschlichen Existenz zu erleichtern. Heute scheint dieses Ziel verfehlt zu werden. Die Vision besteht darin, das alte Ziel mit neuen Mittel anzugehen, indem man Wissenschaft interdisziplinär betreibt und ästhetisch macht.

Die Emergenz des Geistes

von Philip Clayton

Von den Atomen zum Bewusstsein

22. Mai 2006, 19.00 Uhr
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
– Tagungszentrum Hohenheim –

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Philip Clayton.

Was die Geisteswissenschaften unterscheidet

von Wolfgang Klein

Das stete Zurückfallen der geisteswissenschaftlichen Forschung hinter die naturwissenschaftliche liegt an dem mangelnden Bestreben, die Ursachen der Dinge zu erkennen. Aus dieser selbst verschuldeten Misere helfen uns freilich auch Erfolgsmodelle aus Physik oder Biologie nicht ohne weiteres heraus.

Templeton Prize an George Ellis

von George F. R. Ellis

Der angesehene Wissenschaftler George F. R. Ellis, ein führender Vertreter der theoretischen Kosmologie, ist mit dem Templeton Preis 2004 für seine innovativen Beiträge zum Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion geehrt worden. Wir haben ein Interview mit Ellis geführt.

Encyclopedia of Science and Religion

von Wentzel van Huyssteen

Encyclopedia of Science and Religion. Die Enzyklopädie ist der Geschichte des Konflikts von Wissenschaft und Religion und dem Dialog zwischen beiden in der Gegenwart gewidmet. Interview mit dem federführenden Herausgeber, J. Wentzel Vrede van Huyssteen.

Wer sagt, was Leben ist?

von Hartmut Böhme

Wer sagt, was Leben ist? Haben die Humanwissenschaften mit dem ‘Leben’ nichts mehr zu tun? Tatsächlich ducken sie sich weg, als wollten sie nicht gesehen werden. Oder sie laufen den Naturwissenschaften nach. Beides hilft nicht.

Der Streit um die zwei Kulturen

von Hazel Rosenstrauch

Sofern es einen gemeinsamen Nenner der Kontroversen gibt, geht es um die Einheit der Wissenschaft als einer unverzichtbaren Voraussetzung, um gemeinsame, rational nachvollziehbare Maßstäbe für Forschung durchsetzen und legitimieren zu können. Wer aber bestimmt die Maßstäbe?