Vom Wissen zur Sinndeutung

von Regine Kather

Obwohl einige Aspekte religiöser Erfahrungen sicher wissenschaftlich analysiert werden können, sind sie trotzdem nicht vollständig wissenschaftlich erklärbar.

Wissen und Weltanschauung

von Nico K. Michiels

Nach Michiels muss der Naturwissenschaftler Atheist sein, wenn Gott und Glauben feste Vorgaben sind. Er kann kein Atheist sein, wenn Gott und Glauben persönliche Definitionen sein können, die man seinem Leben anpassen kann.

Ignoramus – Ignorabimus

von Bernulf Kanitscheider

Nach Kanitscheider gibt es zwar ein “Ignoramus” – wir wissen es nicht. Ein “Ignorabimus” – wir werden es niemals wissen – gibt es letztlich jedoch nicht.

Aus der Au: Evolution oder Intelligent Design

von Christina Aus der Au

Es gibt keine Übereinstimmung darüber, was als eine gültige – und damit als eine wahrheitsfähige – Erklärung zählen kann, und deswegen muss die Auseinandersetzung zwischen Evolutionstheorie und ID in ihrer jetzigen Form fruchtlos bleiben.

Das unsterbliche Gerücht

von Robert Spaemann

“Wem das alte Gerücht von einem Schöpfergott keine Ruhe lässt, den wird es nicht einschüchtern, wenn die Naturwissenschaft die Entstehung der Arten erklärt. Aber er wird eine ganz anders codierte Botschaft entdecken. Dennoch: Für ein Bündnis ist es zu früh.” (Robert Spaemann)

Reichholf: Evolution

von Heinz-Hermann Peitz

Im Februarheft der Stimmen der Zeit (siehe Presseschau vom 29.02.) empfiehlt der Rezensent Christian Kummer das Taschenbuch „Evolution“ des Zoologen Josef H. Reichholf, der sich September 2007 kritisch konstruktiv mit der katholischen Position zur Evolutionstheorie auseinander gesetzt hat (wir dokumentierten den Wortlaut). Der Buchempfehlung schließe ich mich an, jedoch mit einer kleinen, aber wichtigen Einschränkung.

ScienceVision

von Ernst Peter Fischer

Als die Naturwissenschaften vor 400 Jahren in Europa ins Leben gerufen wurden, sollten sie dem Zweck dienen, die Bedingungen der menschlichen Existenz zu erleichtern. Heute scheint dieses Ziel verfehlt zu werden. Die Vision besteht darin, das alte Ziel mit neuen Mittel anzugehen, indem man Wissenschaft interdisziplinär betreibt und ästhetisch macht.