Zauberwort “Epigenetik”

von grenzfragen

“Epigenetik ist gefährlich in Mode gekommen” titelte jüngst ein Blogbeitrag, der sich darüber wunderte, dass die junge Teildisziplin der Biologie so bereitwillig und unkritisch rezipiert wird – vor allem von Sozialwissenschaftlern und zum großen Erstaunen so mancher Genetiker. Foto © Sergey Nivens – fotolia

Vaticanum I

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass sich das Vaticanum II in besonderer Weise der Herausforderung durch die modernen Wissenschaften gestellt hat.

Kommen Tiere in den Himmel?

von Heike Baranzke

Heike Baranzke denkt über die Geschichte und derzeitige Praxis von Tierbestattungen nach. Bemerkenswert ist dabei die konfessionell unterschiedliche Reaktion von Theologie und Kirchen auf Tierbestattungen und die Frage “Kommen Tiere in den Himmel?”. So liegen auch die Anfänge der deutschen Tierschutzbewegung im schwäbischen Pietismus.

Menschenaffen zwischen Bestialisierung und Humanisierung

von Hans Werner Ingensiep

Die Mensch-Tier-Beziehung wurde von Hans-Werner Ingensiep am Beispiel der Geschichte von Aneignungs-, Abgrenzungs- und Begegnungsmustern gegenüber Primaten konkretisiert. Kurz nach ihrer Entdeckung als „Monster“ eingestuft, seien die Menschenaffen mittlerweile auf dem besten Weg, zu „Personen“ zu werden.

Würde der Kreatur und Würde des Menschen

von Heike Baranzke

Wie verhält sich die „Würde der Kreatur“ zur „Würde des Menschen“ als Person? Stehen beide Würdebegriffe nicht in Konkurrenz? Schließlich habe in unserer Kultur der Begriff der Menschenwürde stets die Sonderstellung des Menschen und seine Differenz zum Tier betont.