Im Leid an Gott glauben oder gottlos werden?

von Herbert Rommel

Die Theodizeefrage (Wo ist Gott bei Übel und Leid?) ist die größte Herausforderung des Glaubens. Aber auch die zunehmende Erklärungskraft der Naturwissenschaften scheinen ein theologisches Rückzugsgefecht herbeizuführen.

Die facebook-Diskussion

von grenzfragen

Die naturalistisch-wissenschaftliche Kritik Martin Neukamms an dem Schöpfungsverständnis Hans Kesslers und der Kirchen wurde auf facebook im “Forum Naturwissenschaft Theologie” ausführlich diskutiert. Hier finden Sie eine thematisch sortierte Auswahl.

Junkers unbeantwortete Frage

von Heinz-Hermann Peitz

Der Biologiehistoriker Thomas Junker bietet mit dem populären Sachbuch „Die 101 wichtigsten Fragen – Evolution“ eine „ebenso umfassende wie kurzweilige Einführung in die Evolution und ihre Erforschung“ – so der Klappentext.

Neukamm: Eine naturalistische Kritik Kesslers

von Martin Neukamm

Martin Neukamm zufolge korrespondieren die Kreationisten eher mit den christlichen Kernbotschaften als Hans Kessler.
[Die Auseinandersetzung Neukamms bezieht in den Seitenverweisen auf Hans Kesslers Buch (Evolution und Schöpfung in neuer Sicht, Kevelaer 2009), inhaltlich gleichermaßen auf die hier bereitgestellten Materialien Kesslers. hhp]

Allmacht oder Ohnmacht?

von Hans Kessler

Übel und Leid in einer Welt, deren Entwicklung als Selbstorganisation beschrieben wird – wo wirkt da Gott? Schöpfung und Vollendung, Wunder und Gebetserhörung, gar die Rede von Allmacht scheinen einer naiven, weil magischen Vorstellungswelt zu entstammen. Hans Kessler stellt auf einer Abendveranstaltung zur Diskussion, wie man heute angesichts der genannten klassischen wie modernen Herausforderungen sinnvoll von Wirken Gottes reden kann.

Darwin und kein Ende?

von Heinz-Hermann Peitz

Schon wieder ein Buch über den Evolution-Schöpfung-Streit? In der Tat – und zwar kein schlechtes! Das von den drei Biologen Horst Bayrhuber, Astrid Faber und Reinhold Leinfelder herausgegebene „Darwin und kein Ende? Kontroversen zu Evolution und Schöpfung“ setzt gegenüber vorgängigen Publikationen eigene Akzente und empfiehlt sich schon allein aus diesem Grunde.

Tree of Life – Besprechung von M. Schramm

von Michael Schramm

Zu: The Tree of Life, USA 2011. Große Fragen werden aufgeworfen. Und am Ende illustriert der Film eine Diagnose, die der Philosoph ALFRED NORTH WHITEHEAD unserer Zeit schon vor Jahrzehnten ausgestellt hat: „Die moderne Welt hat Gott verloren und sucht ihn.“ Eine Filmbesprechung von Prof. Dr. Michael Schramm.

Tree of Life – Film oder Gebet?

von Heinz-Hermann Peitz

Klar, dass mich der Film “The Tree of Life” neugierig gemacht hat – geht es doch um die ganz großen Fragen des Menschen: Haben universeller
Makrokosmos und familiärer Mikrokosmos einen letzten Sinn? Zählt der Lebensbaum Darwins oder der Lebensbaum der Religionen? Der Film zeigt die Ambivalenz des Daseins: Schönheit und Leid – Im Großen wie im Kleinen. Immer wieder fragt der Film ähnlich wie Wolfgang Borchert über das Leid: “Wo warst Du?”. Er stellt sich also im Kern der Theodizeefrage, dem “Fels des Atheismus” (Georg Büchner). Und: Er gibt Antworten. Überzeugende?