Schicksal des Universums

von Gottfried Kleinschmidt

Der bekannte Philosoph I. Kant soll gesagt haben: „Zwei Ding sind es, die mich immer wieder mit großer Ehrfurcht erfüllen: Der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir!“ Das ruhige Verweilen und staunende Betrachten ist auch für den bekannten Kosmologen und Astrophysiker G. Hasinger faszinierend.

Zigeuner am Rande des Universums?

von Martin Federspiel

Ist der Mensch nur ein “Zigeuner am Rande des Universums” (Pascual Jordan)? Was ist unter dem anthropischen Prinzip zu verstehen? Einsichten von Teilhard de Chardin bis zur modernen Kosmologie.

Kosmische Bescheidenheit

von Thomas Broch

Teilhard hat nach der Stellung des Menschen im Kosmos gefragt. Ob er es in seinem genialen Denkentwurf letztlich beantworten konnte, mag bezweifelt werden. Sein Verdienst ist das Angebot eines dringend erforderlichen Brückenschlags zwischen Christentum und Moderne.

Templeton Prize an George Ellis

von George F. R. Ellis

Der angesehene Wissenschaftler George F. R. Ellis, ein führender Vertreter der theoretischen Kosmologie, ist mit dem Templeton Preis 2004 für seine innovativen Beiträge zum Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion geehrt worden. Wir haben ein Interview mit Ellis geführt.

Encyclopedia of Science and Religion

von Wentzel van Huyssteen

Encyclopedia of Science and Religion. Die Enzyklopädie ist der Geschichte des Konflikts von Wissenschaft und Religion und dem Dialog zwischen beiden in der Gegenwart gewidmet. Interview mit dem federführenden Herausgeber, J. Wentzel Vrede van Huyssteen.

Die Stellung des Menschen im Universum

von Hans-Dieter Mutschler

Gemäß einem verbreiteten Cliché verläuft der wissenschaftliche Fortschritt im Sinn einer “Desanthropomorphisierung”, d.h. im Sinn einer Ersetzung von lebensweltlichen durch abstrakte Vorstellungen. Nach diesem allgemein akzeptierten Fortschrittsschema hat der mythische Mensch der Frühzeit das Universum in Analogie zu seinen eigenen Taten interpretiert und hinter allem Wirken der Natur das Wirken von Göttern gesehen.

Gottesgarten, Weltenrad und Uhrwerk. Bilder vom Kosmos

von Regine Kather

Regine Kather möchte paradig­ma­tisch die Funktion einiger Meta­phern, die für die philoso­phische Kosmo­logie des Abend­landes grund­legend sind, nach­zeich­nen. Es han­delt sich um die Meta­phern des Gar­tens, des Lebe­we­sens, des Uhrwerks und der Weltma­schi­ne.