Zeit und Zeiten in der Physik

von Harald Lesch

Das tiefste Geheimnis der Physik ist in der Tat: Die Physik ist zeitsymmetrisch, die Natur ist es nicht. Lösung liegt in den Rand- und Anfangsbedingungen.

Die “Franziskus-für-Evolution”-Story

von Heinz-Hermann Peitz

Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht, Papst Franziskus halte Evolution und Urknall mit dem Glauben für vereinbar, durch die (meist englischsprachige) Presse. Nur wenige realisierten, dass damit nichts Neues verbreitet wurde.

Kosmologe Ellis im Interview

von grenzfragen

Unter “Physiker George Ellis kritisiert Physiker für deren Kritik an Philosophie, Falsifikation und freiem Willen” würdigt John Horgan den Mathematiker, Physiker und Kosmologen George Ellis. Im Interview kommen Methode, Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft, sowie deren Beziehung zum religiösen Weltzugang zur Sprache.

Peitz: Der vervielfachte Christus

von Michael Blume

“… Denn selbst wenn wir (was ich nicht glaube) das einzige Leben im Universum wären: im Umstand der unfassbaren Größe und Majestät des Universums liegt eine tiefe Weisheit verborgen, der nachzusinnen sich lohnt. – Danke, Hohenheim, dem Forum Grenzfragen und der katholischen Theologie für dieses wunderbare Büchlein!”

Sind wir allein im Kosmos?

von grenzfragen

Der Astrophysiker Arnold Benz und der Fundamentaltheologe Armin Kreiner fragen nach dem Menschsein in den Weiten des Kosmos. Neben die naturwissenschaftliche Abschätzung, wie wahrscheinlich außerirdische Intelligenzen (ETI) sind, tritt die theologische Herausforderung:

Jesus, UFOs, Aliens

von Armin Kreiner

Immer wieder wird der Verdacht geäußert, dass der Nachweis Außerirdischer fatale Folgen für das christliche Bekenntnis nach sich zöge. Das stimmt nicht.

Die große Geschichte – Grundlage eines sinnvollen Engagements zwischen Religionen und Naturwissenschaften

von William Grassie

Nach William Grassie muss die neue evolutionäre Kosmologie (die “große Geschichte”) frühere religiöse Kosmologien ersetzen. Diese können nach wie vor metaphorisch und metaphysisch interpretiert werden, nicht jedoch buchstäblich als Schilderung realer Ereignisse. In der “Großen Geschichte” findet Grassie phantastische Anknüpfungspunkte für Transzendenz.