Kriterien für gelingenden Dialog

von Heinz-Hermann Peitz

Methodisch-technisch verspielte Naturen können die im Buchartikel von Peitz entfalteten Kriterien in einem Benchmarktest zur Anwendung bringen und interdisziplinäre Veröffentlichungen mit Gewinn vergleichen.

Verborgene Natur und verborgener Gott

von grenzfragen

Der Naturwissenschaftler – so der Physiker Jürgen Audretsch – steht letztlich vor der verborgenen Natur, der Theologe – so Andreas Benk – vor dem verborgenen Gott. Haben beide Erkenntnisweisen eine analoge Struktur, sind die verborgenen “Wirklichkeiten” gar ontologisch verwandt?

Templeton-Preis 2010 an Francisco Ayala

von grenzfragen

Den Templeton-Preis 2010 erhält Francisco J. Ayala, ein Evolutionsgenetiker und Molekularbiologe für sein “energisches Eintreten gegen die Vermischung von Wissenschaft und Religion und für den gegenseitigen Respekt zwischen beiden”.

Evolution innerhalb einer trinitarischen Prozess-Kosmologie

von Bernhard Dörr

Ein allen Wirklichkeitszugängen gerecht werdendes Grundverständnis der Wirklichkeit als ganzer bietet eine trinitarisch-theologisch fundierte Kosmologie, die in der Form einer trinitarischen Prozess-Kosmologie im Rückgriff auf Whitehead ausgearbeitet werden kann.

Der Fall Darwin

von Heinz-Hermann Peitz

Im November 1859 veröffentlichte der Theologe Charles Darwin sein Buch Die Entstehung der Arten. Hat die Idee von einem Schöpfergott seitdem ausgedient? Der Jesuit und Biologe Christian Kummer zeigt, dass Evolutionstheorie und Gottesglaube sich nicht ausschließen, sondern im Gegenteil aufeinander angewiesen sind.

Evolution und Design

von Peter Schuster

“Was mich fasziniert und bewegt, ist der relativ schmale Korridor …, durch welchen der Pfad … bis zum heutigen Kosmos führt. … Und hier und nicht durch Eingriffe in den Verlauf der biologischen Evolution, … wäre Raum für einen Brückenschlag zwischen Theologie und Naturwissenschaft.” (Peter Schuster)

Das unsterbliche Gerücht

von Robert Spaemann

“Wem das alte Gerücht von einem Schöpfergott keine Ruhe lässt, den wird es nicht einschüchtern, wenn die Naturwissenschaft die Entstehung der Arten erklärt. Aber er wird eine ganz anders codierte Botschaft entdecken. Dennoch: Für ein Bündnis ist es zu früh.” (Robert Spaemann)