Menschenaffen zwischen Bestialisierung und Humanisierung

von Hans Werner Ingensiep

Die Mensch-Tier-Beziehung wurde von Hans-Werner Ingensiep am Beispiel der Geschichte von Aneignungs-, Abgrenzungs- und Begegnungsmustern gegenüber Primaten konkretisiert. Kurz nach ihrer Entdeckung als „Monster“ eingestuft, seien die Menschenaffen mittlerweile auf dem besten Weg, zu „Personen“ zu werden.

Würde der Kreatur und Würde des Menschen

von Heike Baranzke

Wie verhält sich die „Würde der Kreatur“ zur „Würde des Menschen“ als Person? Stehen beide Würdebegriffe nicht in Konkurrenz? Schließlich habe in unserer Kultur der Begriff der Menschenwürde stets die Sonderstellung des Menschen und seine Differenz zum Tier betont.

Evolution – Bewusstsein – Freiheit und das Netz des Lebens

von Regine Kather

Für Regine Kather ist die Vielfalt der Arten eine Folge der genetischen Abstammung aller Lebewesen von den einfachsten Organismen. Das menschliche Bewusstsein sei somit nicht in einem unvermittelten Sprung aus toter Materie entstanden, sondern habe sich aus Vorformen entwickelt. Schon einfache Lebewesen hätten einen Anteil an den Möglichkeiten des Menschen.

Thomas Nagels Neodarwinismuskritik

von Thomas Waschke

Nagel formuliert zunächst seine allgemeinen Einwände gegen den materialistischen Reduktionismus und vertieft dann seine Kritik in drei separaten Kapiteln (‘Bewusstsein’‚ ‘Kognition’ und ‘Wert’).

Fachtagung Nahtoderfahrung

von grenzfragen

Die Tagung fragte nach dem derzeitigen Forschungsstand zur Erklärung der Nahtoderfahrung, aber auch nach ihrer Bedeutung für Anthropologie und Theologie.

Resonanzen überall

von Markus Mühling

Markus Mühling zeigt in seinem Buch “Resonances” auf, dass sich in neuen naturwissenschaftlichen Ansätzen (Theorie des ökologischen Gehirns, Theorie der evolutionären Nischenkonstruktion) Resonanzphänomene erkennen lassen, die mit theologischen Ansätzen korreliert werden können. Der Autor entfaltet dies im folgenden Videointerview.

Manifest der Hirnforscher – Tagungsdokumentation

von grenzfragen

Vor genau zehn Jahren machten bekannte Hirnforscher in einem Manifest mit Zukunftsprognosen hellhörig: Die Rede war vom Segen neuartiger Psychopharmaka bis hin zu “beträchtlichen Erschütterungen” unseres Menschenbildes. Was davon ist eingetroffen und wie sehen die Zukunftsperspektiven der Hirnforschung aus?

Über Nahtoderfahrung, Seele und Auferstehung

von Hans Kessler

„Unsterbliche Seele – Auferstehender Leib“: kann man so etwas begründet annehmen? Der Tod bilde dem Theologen Hans Kessler zufolge für unser Erkennen eine unübersteigbare Grenze. Wir wüssten nicht, was „nach“ dem Tod kommt. Wir hätten keine Informationen darüber. Wir hätten Hoffnungen, Hoffnungsentwürfe.