Irreduzible Komplexität

von grenzfragen

Nichtreduzierbare Komplexität (oder irreduzible Komplexität) ist ein von Michael Behe benanntes Konzept, mit dem er versucht, Intelligent Design zu stützen. Er definiert ein irreduzibel komplexes System als „ein einzelnes System, das aus mehreren zusammenpassenden und zusammenwirkenden Teilen besteht, die zur Grundfunktion beitragen, wobei das Entfernen irgendeines der Teile bewirkt, dass das System effektiv zu funktionieren aufhört.“ Mithilfe dieses Konzepts stellt er die Behauptung auf, dass die Theorie, dass das Leben sich durch biologische Evolution entwickelt hat, unvollständig und unzureichend ist und dass der Eingriff eines intelligenten Designers notwendig ist, um die Entstehung der Konstruktionen und Stoffwechselsysteme der Lebewesen zu erklären.

Er behauptet:

„Ein nichtreduzierbar komplexes System kann nicht auf direktem Weg (d. h. durch fortgesetztes Verbessern der ein und derselben Ausgangsfunktion, die durch denselben Mechanismus weiter arbeitet) durch leichte aufeinanderfolgende Änderungen von weniger komplexen Vorläufersystems erzeugt werden, weil jeder Vorläufer zu einem nichtreduzierbar komplexen System, an dem ein Teil fehlt, per Definition funktionsunfähig ist.“ (Michael J. Behe: Darwin’s Black Box. S. 39)

Quelle: Seite „Nichtreduzierbare Komplexität“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Mai 2019, 13:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nichtreduzierbare_Komplexit%C3%A4t&oldid=188731585 (Abgerufen: 1. Februar 2020, 17:30 UTC)

Synonyme:
Nichtreduzierbare Komplexität, irreducible complexity
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