Thomas Nagels Neodarwinismuskritik

von Thomas Waschke

Nagel formuliert zunächst seine allgemeinen Einwände gegen den materialistischen Reduktionismus und vertieft dann seine Kritik in drei separaten Kapiteln (‘Bewusstsein’‚ ‘Kognition’ und ‘Wert’).

Wilson über den Sinn des Lebens

von Heinz-Hermann Peitz

„Es wäre das Beste, die Religionen auszulöschen“, meint E. O. Wilson, Pionier der Soziobiologie, im Anreißer eines Interviews zu seinem neuen Buch. Der martialisch anmutende Rat wird allerdings durch den Nachsatz, dass „die spirituelle Sehnsucht des Menschen“ von der Ausrottung auszunehmen sei, relativiert.

Resonanzen überall

von Markus Mühling

Markus Mühling zeigt in seinem Buch “Resonances” auf, dass sich in neuen naturwissenschaftlichen Ansätzen (Theorie des ökologischen Gehirns, Theorie der evolutionären Nischenkonstruktion) Resonanzphänomene erkennen lassen, die mit theologischen Ansätzen korreliert werden können. Der Autor entfaltet dies im folgenden Videointerview.

Die Nacht der Physiker

von Gottfried Kleinschmidt

Der Abwurf der Atombombe über Hiroshima bedeutete für die Menschheit eine Zäsur – für all jene, die mit ihrem Wissen und Können an der Entwicklung der Bombe aktiv mitgewirkt hatten, war es zunächst ein abgründiger Triumph, der bei vielen in Entsetzen umschlagen sollte. Für die in Deutschland gebliebenen Experten der Atomphysik, die im „Uranverein“ an einer „Uranmaschine“ bauten, hatte der Abwurf der Atombombe noch eine andere Bedeutung:

Selektionsvorteil Religion

von Michael Blume

Als evolutives Nebenprodukt gestartet stellen Religionen letztlich ihren Selektionsvorteil unter Beweis – so bilanziert der Religionswissenschaftler Michael Blume sein 10-jähriges Forschungsprojekt in seiner jüngsten Veröffentlichung und in unserem Video-Interview.

Thomas Nagels Neodarwinismuskritik

von Thomas Waschke

Thomas Nagel (*1937) ist einer der führenden Philosophen der USA, der an der renommierten New York University of Law lehrt. Besonders bekannt wurde er durch einen 1974 erschienenen Aufsatz mit dem Titel „What it is like to be a bat“ („Wie fühlt es sich an eine Fledermaus zu sein“), in dem er zeigte, dass wir, selbst wenn wir alles über Anatomie und Physiologie einer Fledermaus wüssten, dennoch nicht beurteilen könnten, wie sich das bewusste Erleben eines derartigen Wesens, das sich durch Echoortung orientiert, die uns Menschen fremd ist, anfühlt.

Peitz: Der vervielfachte Christus

von Michael Blume

“… Denn selbst wenn wir (was ich nicht glaube) das einzige Leben im Universum wären: im Umstand der unfassbaren Größe und Majestät des Universums liegt eine tiefe Weisheit verborgen, der nachzusinnen sich lohnt. – Danke, Hohenheim, dem Forum Grenzfragen und der katholischen Theologie für dieses wunderbare Büchlein!”

Kreationistische Rückzugsgefechte

von Heinz-Hermann Peitz

Die von Fans wie interessierten Kritikern lang erwartete 7. Auflage des von Reinhard Junker und Siegfried Scherer herausgegebenen Buches „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ ist auf dem Markt. Seit 1986 bringen die Autoren Kritik gegen die so genannte Makroevolution vor und bieten ein Schöpfungsmodell als Alternative an. Wer hier Kreationismus oder Intelligent Design (ID) vermutet, liegt nicht ganz falsch.

Die Vermessung des Universums

von Gottfried Kleinschmidt

Lisa Randall gehört zu den intemational bekannten Expertinnen für Elementarteilchenphysik und arbeitet an der Harvard University und am MIT in Boston. Ihr vorangehendes Werk Verborgene Universen – Eine Reise in den extradimensionalen Raum (vgl. NR 2/2007, S. 103) hat nicht nur in den USA und Europa viel Anerkennung gefunden. In dem neuen Buch findet der Large Hadron Collider (LHC) beim CERN in Genf in mehreren Kapiteln besondere Beachtung.