Wir bieten Ihnen interessante Buchbesprechungen! Die Rubrik “Besprechungen” ist seit dem 1. Dezember 2003 eröffnet und erweitert sich ständig: Rückblickend mit Klassikern, aktuell mit Neuerscheinungen!

Die neuesten Besprechungen

„Es wäre das Beste, die Religionen auszulöschen“, meint E. O. Wilson, Pionier der Soziobiologie, im Anreißer eines Interviews zu seinem neuen Buch. Der martialisch anmutende Rat wird allerdings durch den Nachsatz, dass „die spirituelle Sehnsucht des Menschen“ von der Ausrottung auszunehmen sei, relativiert.

Markus Mühling zeigt in seinem Buch "Resonances" auf, dass sich in neuen naturwissenschaftlichen Ansätzen (Theorie des ökologischen Gehirns, Theorie der evolutionären Nischenkonstruktion) Resonanzphänomene erkennen lassen, die mit theologischen Ansätzen korreliert werden können. Der Autor entfaltet dies im folgenden Videointerview.

Der Abwurf der Atombombe über Hiroshima bedeutete für die Menschheit eine Zäsur – für all jene, die mit ihrem Wissen und Können an der Entwicklung der Bombe aktiv mitgewirkt hatten, war es zunächst ein abgründiger Triumph, der bei vielen in Entsetzen umschlagen sollte. Für die in Deutschland gebliebenen Experten der Atomphysik, die im „Uranverein“ an einer „Uranmaschine“ bauten, hatte der Abwurf der Atombombe noch eine andere Bedeutung:

Als evolutives Nebenprodukt gestartet stellen Religionen letztlich ihren Selektionsvorteil unter Beweis - so bilanziert der Religionswissenschaftler Michael Blume sein 10-jähriges Forschungsprojekt in seiner jüngsten Veröffentlichung und in unserem Video-Interview.

Thomas Nagel (*1937) ist einer der führenden Philosophen der USA, der an der renommierten New York University of Law lehrt. Besonders bekannt wurde er durch einen 1974 erschienenen Aufsatz mit dem Titel „What it is like to be a bat“ („Wie fühlt es sich an eine Fledermaus zu sein“), in dem er zeigte, dass wir, selbst wenn wir alles über Anatomie und Physiologie einer Fledermaus wüssten, dennoch nicht beurteilen könnten, wie sich das bewusste Erleben eines derartigen Wesens, das sich durch Echoortung orientiert, die uns Menschen fremd ist, anfühlt.

"... Denn selbst wenn wir (was ich nicht glaube) das einzige Leben im Universum wären: im Umstand der unfassbaren Größe und Majestät des Universums liegt eine tiefe Weisheit verborgen, der nachzusinnen sich lohnt. - Danke, Hohenheim, dem Forum Grenzfragen und der katholischen Theologie für dieses wunderbare Büchlein!"

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