Schöpfung – eine Vision von Gerechtigkeit

von Heinz-Hermann Peitz

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Statt einer Harmonisierung mit den Naturwissenschaften betont Andreas Benk die befreiungstheologischen Dimensionen der Schöpfungstheologie. Benks Säkularisierung schöpfungstheologischer Ausführungen bedeutet aber für den Rezensenten Substanzverlust.

“Durch die Nacht” – Ernst Peter Fischer eröffnet Veranstaltungsreihe

von Ernst Peter Fischer

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Am 21. September 2016 eröffnete der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer unsere Reihe “Über die Dunkelheit”. In Anlehnung an sein 2015 erschienenes Buch sprach Fischer über “Durch die Nacht – Eine Naturgeschichte des Dunklen” und fragt: Wie kommen Menschen durch die Nacht? Und welche Eigenschaften haben Menschen dadurch bekommen, dass es die Nacht gibt?

Die Zeit der Schöpfung

von Christian Link

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Die Ähnlichkeit von theologischen und naturwissenschaftlichen Zeitvorstellungen liegt im Übergang von Möglichkeit zur Wirklichkeit. Unterschiede liegen in der Art des Möglichkeitshorizonts.

Die Relevanz lebensweltlicher Zeitkonzepte

von Ulrich Beuttler

2015-11-08

Zeit ist neben Raum und Leben ein Fundament des Wirklichen. Zeit ist das Beständige, das Sein der Welt, obwohl Zeit auch die Welt als vergänglich, als flüchtig charakterisiert. Zeit ist logisch widersprüchlich, aber dennoch real.

Zeit und Zeiten in der Physik

von Harald Lesch

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Das tiefste Geheimnis der Physik ist in der Tat: Die Physik ist zeitsymmetrisch, die Natur ist es nicht. Lösung liegt in den Rand- und Anfangsbedingungen.

Thomas Nagels Neodarwinismuskritik

von Thomas Waschke

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Nagel formuliert zunächst seine allgemeinen Einwände gegen den materialistischen Reduktionismus und vertieft dann seine Kritik in drei separaten Kapiteln (‘Bewusstsein’‚ ‘Kognition’ und ‘Wert’).

Kosmologe Ellis im Interview

von grenzfragen

Kosmologe George F. R. Ellis 
Foto von H.-H. Peitz, CC BY-SA 3.0

Unter “Physiker George Ellis kritisiert Physiker für deren Kritik an Philosophie, Falsifikation und freiem Willen” würdigt John Horgan den Mathematiker, Physiker und Kosmologen George Ellis. Im Interview kommen Methode, Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft, sowie deren Beziehung zum religiösen Weltzugang zur Sprache.

Evolution und Religion

von Heinz-Hermann Peitz

Sitz des FORUM SCIENTIARUM im Studienhaus der Udo Keller Stiftung Forum Humanum an der Universität TübingenFoto: Steffen Sixt

Mit dem Thema „Evolution der Religion oder Religion der Evolution?“ waren NachwuchswissenschaftlerInnen zur Frühjahrsakademie des forum scientiarum in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeladen. Anlässlich von drei Impulsreferaten wurde diskutiert, wie auf der einen Seite Evolutionsforscher Religion und auf der anderen Seite Theologen die Evolution in ihr jeweiliges Denken einbeziehen.