Leben nach dem Tod?

von Heinz-Hermann Peitz

Hans Kessler

Die Titelfrage des Buches (“Was kommt nach dem Tod?”) führt in das Zentrum des christlichen Glaubens, die Hoffnung auf Auferstehung. Die Herangehensweise ist insofern fundamentaltheologisch, als es dem Autor Hans Kessler darum geht, diese Hoffnung vor der Vernunft zu verantworten und gute Gründe für sie anzugeben, “ohne in sich widersprüchlich zu sein und ohne gesichertem heutigen Wissen etwa der Naturwissenschaften zu widersprechen” (181).

Weltanschauliche Hintergrundannahmen bei der Interpretation von Nahtoderfahrungen

von Eckart Ruschmann

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Für Eckhart Ruschmann gibt es in der Philosophie zunehmend Äußerungen, die dem Naturalismus als Hintergrund-Theorie ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Hauptgrund für diese Einschätzung ist, dass ein Hauptversprechen des Naturalismus, Leben und Bewusstsein auf physikalische Prozesse und Beschreibungsformen zurückführen zu können (zu reduzieren) in nichts erfüllt werden konnte.

Fachtagung Nahtoderfahrung

von grenzfragen

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Die Tagung fragte nach dem derzeitigen Forschungsstand zur Erklärung der Nahtoderfahrung, aber auch nach ihrer Bedeutung für Anthropologie und Theologie.

Über Nahtoderfahrung, Seele und Auferstehung

von Hans Kessler

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„Unsterbliche Seele – Auferstehender Leib“: kann man so etwas begründet annehmen? Der Tod bilde dem Theologen Hans Kessler zufolge für unser Erkennen eine unübersteigbare Grenze. Wir wüssten nicht, was „nach“ dem Tod kommt. Wir hätten keine Informationen darüber. Wir hätten Hoffnungen, Hoffnungsentwürfe.

Grenzerfahrungen an der Schwelle zum Jenseits

von Regine Kather

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Trotz aller naturwissenschaftlichen Erfolge – so die Philosophin Regine Kather – sei das Unbehagen an einer rein materialistischen Deutung des Lebens nie vollständig erloschen. Ist der Geist wirklich nur ein kraftloses Erzeugnis materieller Vorgänge?

Neues zur Nahtoderfahrung

von Heinz-Hermann Peitz

Hieronymus Bosch: Der Flug zum Himmel

Immer wieder einmal hat das Phänomen der Nahtoderfahrung (NTE) Konjunktur. Sorgte 2011 der Film “Hereafter” für Schlagzeilen, so ist es in den letzten Wochen die jüngst veröffentlichte NTE des Hirnforschers Eben Alexander (“Proof of Heaven”).

Hereafter – “Sie haben den Tod erlebt”

von Heinz-Hermann Peitz

Clint Eastwood Foto von Martin Kraft - Creative Commons-Lizenz

Seit dem 27. Januar stellt Clint Eastwoods “Hereafter – Das Leben danach” in den deutschen Kinos die Frage nach dem Jenseits. Eastwood thematisiert Nahtoderfahrung und Kontakt mit Verstorbenen. Schafft der Film damit tatsächlich “die glaubhafte Möglichkeit einer Jenseitigkeit”, wie Spiegel-online behauptet? Ist er deshalb gelungen, “weil er der Welt etwas gibt, was sie dringend braucht: Hoffnung”, wie Video-Rezensent Franc Tausch (s. u.) wertet?