Kather: Die Evolution der Freiheit

Von der 'Kette der Wesen' zur Evolution der Lebensformen - Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Die biologische Anpassung ist wichtig, aber Selbsterhaltung ist nur eine notwendige Voraussetzung für Selbstüberschreitung.
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Die Evolution der Freiheit - Von Leid und moralischer Verantwortung
Wie Whitehead kommt auch Jonas zu dem Ergebnis, dass die Schöpfung nicht fertig ist. Sie ist nicht einfach ein Abbild des göttlichen Willens, kein bloßer Ausdruck seiner Ideen. Mit dem Leben kam der Tod in die Welt und mit dem Menschen das moralisch Böse. Seit der Evolution des Menschen ist die Schöpfung auf dessen Mithandeln angewiesen.
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Regine Kather Wenn das Leben sinnvoll ist, dann ist auch das Leid sinnvoll (V. Frankl)


Vortrag auf der Tagung
Darwins Zufall und die Übel der Natur - Was die Biologie vom Bösen weiß
19.-21. Juni 2009, Tagungshaus Weingarten

Dokumentation der Diskussionen wird ergänzt!


Prof. Dr. Regine Kather

Philosophisches Seminar an der Universität Freiburg; Gastprofessur an der Universität Cluj-Napoca / Klausenburg (Rumänien). Schwerpunkte u. a. Natur- und Wissenschaftsphilosophie.
Veröffentlichungen zum Thema: Person. Die Begründung menschlicher Identität (2007); Was ist Leben (2003).


Tagungsreferate

Wuketits: Die Natur des Bösen Der Blick in die Evolution des Menschen zeigt uns Grenzen der Moralfähigkeit auf. Gibt es Hoffnung auf ein universales Wertesystem?



Wuketits' Thesen in der Diskussion Kann man Moral universalisieren? Erklärt die Naturwissenschaft alles? Gibt es echten Zufall? Was ist Wahrheit? Podiumsdiskussion über die Thesen des Wuketits-Vortrags.



Kather: Die Evolution der Freiheit Die biologische Anpassung ist wichtig, aber Selbsterhaltung ist nur eine notwendige Voraussetzung für Selbstüberschreitung.



Hattrup: Darwins Zufall "Freiheit" schien mit Darwin vertrieben worden zu sein. Löst man ihn aber vom newtonschen Weltbild, wird aus ihm geradezu ein Freiheitskämpfer.



Kreiner: Übel, Leid, Freiheit und Gott Dieselben Naturgesetze, die unsere Existenz ermöglichen, ermöglichen auch die natürlichen Übel. Das eine (der Mensch) ist ohne das andere (die Übel) nicht zu haben.




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