01.07.: Emergenz des Geistes |
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Die Emergenz des Geistes |
Philip Clayton Geist entsteht auf natürliche Weise, emergent aus seinen Subsystemen, ist nicht auf diese reduzierbar und kann kausal auf sie einwirken. |
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Emergenztheorie auf dem Prüfstand vlnr: Hans Dieter Mutschler, Philip Clayton, Heinz-Hermann Peitz, Thomas Junker |
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Schlüsselwort "Emergenz"
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Philip Clayton schlägt einen riesigen Bogen von der Quantenphysik zum Bewusstsein, indem er die Entwicklung der Natur bis hin zum menschlichen Geist als Emergenz versteht. Emergenz ist für Clayton sowohl dem Physikalismus vorzuziehen, der alles auf rein physikalische Gesetzmäßigkeiten reduziert und den Geist wegerklärt, als auch dem Dualismus, der neben dem Materiellen auch eine geistige Substanz annimmt, deren Entstehung aus dem Materiellen aber nicht erklären kann. Demgegenüber könne Emergenz, so die Hauptthese Claytons, plausibel machen, dass neue und unvorhersagbare Phänomene auf natürlichem Wege entstehen. Die neu entstandenen Systeme oder Systemeigenschaften hängen zwar von ihren Subsystemen ab, sind aber mehr als diese und nicht auf sie reduzierbar. Mehr noch: die emergenten Realitäten üben einen kausalen Einfluss auf die Teile aus, aus denen sie entstanden sind: also eine Top-Down-Verursachung. |
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Interview mit Clayton und Mutschler
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Im Vorfeld der Tagung habe ich mit Clayton und Mutschler ein Interview geführt. Dies ist keine Zusammenfassung der Abendveranstaltung. Verzichten Sie also nicht auf die Dokumentation des Abends! |
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