Mind and Emergence

Clayton, Philip

Mind And Emergence - From Quantum To Consciousness

OXFORD UNIVERSITY PRESS 2004. 236 p.
EAN: 9780199272525, ISBN: 0199272522
EUR 50,95


Mit dem Buch „Mind and Emergence“ schlägt Philip Clayton einen riesigen Bogen von der Quantenphysik zum Bewusstsein, indem er die Entwicklung der Natur bis hin zum menschlichen Geist als Emergenz versteht. Emergenz ist für Clayton sowohl dem Physikalismus vorzuziehen, der alles auf rein physikalische Gesetzmäßigkeiten reduziert und den Geist wegerklärt, als auch dem Dualismus, der neben dem Materiellen auch eine geistige Substanz annimmt, deren Entstehung aus dem Materiellen aber nicht erklären kann. Demgegenüber könne Emergenz, so die Hauptthese Claytons, plausibel machen, dass neue und unvorhersagbare Phänomene auf natürlichem Wege entstehen. Die neu entstandenen Systeme oder Systemeigenschaften hängen zwar von ihren Subsystemen ab, sind aber mehr als diese und nicht auf sie reduzierbar. Mehr noch: die emergenten Realitäten üben einen kausalen Einfluss auf die Teile aus, aus denen sie entstanden sind: also eine Top-Down-Verursachung. Hätte Clayton Recht, wären zwei derzeit heftig geführte Streitigkeiten beigelegt: Die Frage nach den Ursachen der evolutiven Höherentwicklung und die Frage, wie Geist und Gehirn zusammenwirken.


Interview mit Phil Clayton

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Mutschlers Anfragen

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Hans Dieter Mutschler, Professor für Natur- und Technikphilosophie an der Hochschule 'Ignatianum' in Krakau, ist von dem immensen Gesamtentwurf Claytons einerseits fasziniert, andererseits hat er kritische Anfragen. Hören Sie selbst.


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