Das Werden des Lebens |
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Nüsslein-Volhard, Christiane |
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Klappentext
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"Leben ist das Faszinierendste, was es gibt. Innerhalb von kurzer Zeit entsteht in einem Ei, das aus nicht viel mehr als einem Säckchen Dotter besteht, umhüllt von einer schützenden Schale, ein Küken, das laufen, sehen und essen kann." Mit diesen Worten beginnt eine spannende Reise durch die Geschichte der Entwicklungsbiologie. Der Leser erfährt, welche Fragestellungen, Experimente und Antworten zu dem heutigen Wissen über das Werden des Embryos geführt haben, welche Mechanismen die fein aufeinander abgestimmten Formen eines Tieres entstehen lassen und welche Rolle die Gene bei der Entwicklung eines Organismus spielen. Das Buch handelt von Genen und Embryonen vielzelliger Tiere bis hin zum Menschen. Wie kommt es, dass Kinder so aussehen wie ihre Eltern? Woher weiß eine Zelle im Embryo, zu welcher Struktur sie sich entwickeln soll, beispielsweise zu einer Augen- oder einer Muskelzelle? Christiane Nüsslein-Volhard gibt einen verständlichen, mit zahlreichen eigenen Zeichnungen anschaulich gemachten Überblick über Evolution, Genetik, Molekularbiologie und Embryologie und diskutiert aktuelle Themen der menschlichen Biologie und Biopolitik. |
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Über die Autorin
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Christiane Nüsslein-Volhard hat Biochemie studiert. Seit 1985 ist sie Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie (Tübingen). Für ihre Entdeckungen von Genen, die die Entwicklung von Tier und Mensch steuern, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem den Leibnizpreis (1986), den Albert Lasker Award (1991) und den Nobelpreis für Medizin (1995). Sie ist Mitglied der Royal Society (GB), der National Academy (USA) und des Ordens pour le merite (D). Seit 2001 gehört sie dem nationalen Ethikrat der deutschen Bundesregierung an. |
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Rezension von Gottfried Kleinschmidt
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Die Nobelpreisträgerin für Medizin und Mitarbeiterin im »nationalen Ethikrat der deutschen Bundesregierung« beschäftigt sich in dem neuen Werk mit Embryonen vielzelliger Tiere und ihren Genen. Hier einige Aspekte: Wie entstehen Tiere aus einer befruchteten Eizelle, die kaum Ähnlichkeit mit der Gestalt des sich darin entwickelnden Lebewesens hat? Woher kommt in einem befruchteten Hühnerei jene Energie, die nach den Gesetzen der Physik und Chemie unabdingbar ist, um Ordnung zu erzeugen und Entwicklungsprozesse zu veranlassen? Welche Prozesse führen zu der Bildung der verschiedenen Zelltypen? Wie werden diese in kennzeichnender Weise angeordnet, um ein funktionsfähiges Tier zu bilden, das sich auch selbst ernähren kann? Woher kommt die Ähnlichkeit zwischen Eltern und Kindern? |
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