30.03.: Albert Einstein |
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Presseschwerpunkt anlässlich des 125. Geburtstags von Albert Einstein (14.03.1879 – 18.04.1955). Für Sie gelesen und zusammengefasst von Vera Niedermaier. Die Volltexte finden Sie ggf. bei Genios. |
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Albert Einstein |
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Zur Biographie
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Albert Einstein wurde am 14.03.1879 in Ulm als Sohn eines jüdischen Kleinunternehmers geboren. Nach Abschluss des Studiums am Polytechnikum in Zürich nahm er in Bern eine Stelle im Patentamt an und heiratete seine Studienfreundin Mileva Maric. 1905 wurde er durch bahnbrechende Arbeiten (z. B. seine „Spezielle Relativitätstheorie“) bekannt und arbeitete in den Folgejahren in Zürich und Prag, bevor er 1914 einem Ruf nach Berlin folgte. Die Ehe mit Mileva Maric, aus der drei Kinder hervorgingen, wurde 1919 geschieden; Einstein heiratete daraufhin seine Cousine Elsa. Für einen Beitrag zur Quantenphysik (nicht für die Relativitätstheorie!) erhielt Einstein im Jahre 1921 den Physiknobelpreis. |
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Bahnbrechende Entdeckungen und Vorhersagen
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- E=mc2; (Masse-Energie-Äquivalenz) |
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Elitegehirnforschung? Ein etwas anderer Zugang
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Kai Michel berichtet von Michael Hagner, Wissenschaftshistoriker in Zürich und Elitegehirnforscher, der seinen Studenten zu Semesterende einen Film vorführt, in dem ein japanischer Professor auf der Suche nach dem Gehirn Albert Einsteins von einem Filmteam begleitet wird. Ein Dr. Thomas Harvey soll es dem toten Einstein 1955 in Princeton entnommen haben. Tatsächlich hatte Harvey Einsteins Gehirn über vierzig Jahre bei sich zu Hause gehortet und es in Würfel geschnitten. Harveys Tun hatte jedoch keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund, er war einfach der Faszination, der Aura des Genies verfallen. Hagner zu Folge ist der Kult um Einsteins Gehirn „der vielleicht skurrilste Auswuchs jener wissenschaftlichen Praxis, die [...] versuchte, das Unfassbare der menschlichen Kreativität in der Materie handfest zu machen“. Zunächst glaubte man, je schwerer und größer das Gehirn, desto genialer sein Besitzer. Dann machte man besonders ausgeprägte zerebrale Windungen sowie Größe und Dichte bestimmter Hirnzellen für außerordentliche Intelligenz verantwortlich. Erst nach 1945 wandelte sich das Bild hin zu einer technizistischen Vorstellung vom Gehirn als Schaltzentrale, als Computer – die Aura und der fast reliquienartige Kult um die Hirne großer Intellektueller jedoch blieb. Hagner zu Folge lässt sich aus der Wissenschaftsgeschichte eine Quintessenz ziehen, die ihm besonders am Herzen liegt: Die Naturwissenschaften sollten sich ihrer Geschichte bewusst sein und damit auch ihrer eigenen Fehlbarkeit. |
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