Intelligent Design [ID]

von Heinz-Hermann Peitz

Heinz-Hermann Peitz
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Heinz-Hermann Peitz

Dr. Heinz-Hermann Peitz, geboren 1958, Studium der Biologie, Theologie und Pädagogik an der Ruhr-Universität Bochum. Dissertation in Theologie zum Dialog zwischen Naturwissenschaft und Theologie. Seit 1993 an der Akademie zuständig für das Referat Naturwissenschaft – Theologie. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftstheorie und Naturphilosophie zwischen Theologie und Naturalismus; Seitenblick: Bioethische Grundsatzfragen
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Intelligent Design (ID) nimmt einen naturwissenschaftlichen Ausgangspunkt und vertritt – anders als die Evolutionstheorie – die Auffassung, dass sich die Entwicklung der “irreduzierbar komplexen” Lebewesen ohne intelligenten Planer nicht erklären lässt. ID kann (muss aber nicht) mit dem biblizistischen Kreationismus gekoppelt sein.

ID versteht sich als wissenschaftliche Theorie und versucht, den Begriff der Wissenschaft grundlegend umzudefinieren, so dass er auch übernatürliche Erklärungen zulässt. Sie vertreten den Standpunkt, dass sich mit Komplexitätskriterien zwingend beweisen oder sehr wahrscheinlich machen lässt, dass das Leben auf ähnliche Weise entstanden sein muss wie vom Menschen für einen Zweck geschaffene Nutzgegenstände.

Vgl. Seite „Intelligent Design“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. September 2015, 16:14 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Intelligent_Design&oldid=146112180 (Abgerufen: 20. Oktober 2015, 08:36 UTC)

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