Emmanuel Levinas (1906-1995): Denken vom Anderen her

von grenzfragen

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Datum/Zeit
20.05.2017 - 21.05.2017
9:30 - 12:30

Veranstaltungsort
Katholische Akademie Schwerte

Kategorien

In kritischer Auseinandersetzung mit der Phänomenologie Husserls und Heideggers, deren Schüler Levinas war, entfaltet er ein Denken vom Anderen her, das sich bewusst gegen überlieferte Denkweisen der Ontologie und Subjektphilosophie richtet. Die Unvermitteltheit, in der Levinas zufolge der Andere in Erscheinung tritt, muss der Ausgangspunkt sein, der noch vor aller Konstitution des Subjekts und durch ein Subjekt liegt. Dieser unvermittelte Einbruch ist auch durch keinen Gedanken in feste, allgemeine Formen zu fassen. Levinas’ Denken widersetzt sich jedem Systemanspruch der Philosophie. Vor aller theoretischen Grundlegung liegt diese Inanspruchnahme durch den Anderen als fundamentalethisches Ereignis sowohl der Ontologie als auch der Ethik voraus und öffnet den Blick für religionsphilosophische Fragen.

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