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GM Stangl gegen "Fritz5"
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1997: Der Sieg von "Deep Blue" gegen Kasparov war Anlass, auf einer Akademietagung über die "Künstliche Intelligenz" von Schachcomputern nachzudenken. Auftakt war ein Spiel des Schachprogramms Fritz5 gegen Großmeister Markus Stangl. Wer gewinnt?
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Sie können im folgenden Java-Applet die Partie nachspielen, indem Sie auf die angegebenen Züge klicken oder mit der Leertaste Zug um Zug voranschreiten. Wenn Sie nur das Ergebnis wissen wollen, klicken Sie hier.
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Hier finden Sie das Bewertungsprofil, das die ups and downs der Partie grafisch wiedergibt.
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Künstliche Intelligenz?
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Schauen Sie sich dazu als Hintergrundinformation doch die Präsentation von Matthias Hönsch an:
Meilensteine im Computerschach!
Zitat: "Die jüngsten Erfolge von Schachprogrammen sind nicht die Folge künstlicher Intelligenz, sondern die Optimierung aller Systemkomponenten (Rechenleistung, Algorithmen und Bibliotheken)."
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Computer-Schach und Spiele, die weltgrößte Fachzeitschrift für Computerschach, schreibt zur Frage der "intelligenten" Schachcomputer: "Wir haben es längst akzeptiert: Es gibt Bereiche, da sind Maschinen dem Menschen überlegen. Sie transportieren schneller, produzieren effizienter, rechnen genauer. Aber stets machen sie dabei exakt das, was der Mensch ihnen vorgibt. In die wirklich »hoheitlichen Gefilde« menschlicher Kreativität und Intelligenz sind sie bislang noch nicht vorgedrungen. Das Schachspiel ist von eben diesen Fähigkeiten geprägt. Der Schachmeister entwickelt langfristige Angriffspläne, kennt Stellungsmuster, baut auf Erfahrung und positionelles Feingefühl. Ein Weltmeister analysiert vor seinem nächsten Zug vielleicht nur ein paar Dutzend Stellungen. Fast immer sind es aber genau die, auf die es ankommt. Wie er das macht, ist bis heute auch den besten Schachprogrammierern ein Rätsel. Was PC-Programme machen, ist eigentlich unvorstellbar. Um einen guten Zug zu finden, peitschen sie meist viele Millionen von Stellungen durch ihren Bewertungsparcours. Der Computer setzt der menschlichen Intelligenz schiere Rechenkraft entgegen. Zwei Ansätze, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: hochgradige Effizienz gegen geballte Rechenkraft."
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