Wem das alte Gerücht von einem Schöpfergott keine Ruhe lässt, den wird es nicht einschüchtern, wenn die Naturwissenschaft die Entstehung der Arten erklärt. Aber er wird eine ganz anders codierte Botschaft entdecken. Dennoch: Für ein Bündnis ist es zu früh.
Robert Spaemann war ordentlicher Professor für Philosophie an den Universitäten Stuttgart (bis 1968), Heidelberg (bis 1972) und München, wo er 1992 emeritiert wurde. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Spaemann mit dem Erklärungsanspruch der Evolutionstheorie.
Veröffentlichungen zum Thema:
Natürliche Ziele: Geschichte und Wiederentdeckung des teleologischen Denkens. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2005 (gemeinsam mit Reinhard Löw; zuerst 1981 veröffentlicht unter dem Titel "Die Frage Wozu" im Piper-Verlag, München)
Evolution - Wissenschaft oder Weltanschauung? In: Internationale katholische Zeitschrift "Communio". - 17. 1988, 3, 251ff.
Sein und Gewordensein. Was erklärt die Evolutionstheorie? In: R. Spaemann / P. Koslowski (Hg.): Evolutionstheorie und menschliches Selbstverständnis, Weinheim 1984, 73-91
Tagungsbeiträge
Schuster: Evolution und Design Gedanken zur spontanen Bildung biologischer Strukturen. 1. Geschichte der Evolutionstheorie; 2. Wahrscheinlichkeit und Zufall; 3. Komplexes Verhalten aus einfachen Regeln; 4. Evolutionsexperimente; 5. Evolutionäres "Basteln" und Komplexität; 6. Schlußbemerkungen
Spaemann: Das unsterbliche Gerücht Wem das alte Gerücht von einem Schöpfergott keine Ruhe lässt, den wird es nicht einschüchtern, wenn die Naturwissenschaft die Entstehung der Arten erklärt. Aber er wird eine ganz anders codierte Botschaft entdecken. Dennoch: Für ein Bündnis ist es zu früh.
Evolution und Schöpfung: Diskussionsschwerpunkte Podiums- und Publikumsdiskussion zu Themenschwerpunkten: Was vermag die Vernunft? Ist es für ein Bündnis zu früh? Stellung des Papstes zur Evolutionstheorie? Intelligent Design? etc.
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