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02.02.12: Zweifach-Klick schützt Privatsphäre

Damit Sie ihren "Freunden" auf Facebook, Google+ und co. unsere Seiten empfehlen können, haben wir "Gefällt mir"-Knöpfe integriert - allerdings in einer unbedenklichen 2-Klick-Variante: Bevor sie nicht durch einen ersten Klick "scharf" gemacht werden, senden sie keinerlei Daten an die jeweiligen Sozialen Netzwerke. Nach der Aktivierung (1. Klick) können Sie die Seite auf facebook, twitter oder google+ empfehlen (2. Klick). Probieren Sie dies am besten gleich unten auf der Seite aus! Der Heise-Verlag hat diese zweistufige Variante entwickelt, nachdem von den Originalbuttons bekannt wurde, dass sie ungefragt persönliche Daten übermitteln (s.u.).







"Gefällt mir"-Knopf in der Kritik

Der von Facebook für die Anbieter anderer Webseiten bereitgestellte „Gefällt mir“-Knopf bzw. -Schaltfläche (englisch „Like Button“) geriet im Sommer 2011 in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass beim Besuch von Seiten, auf denen sich dieses Plug-in befindet, automatisch ein zwei Jahre lang gültiges Cookie ausgelesen wird, das dem Nutzer ohne seine Zustimmung vorher beim Anschauen von Facebook-Seiten auf seinen Computer übertragen wurde. Dieses Auslesen findet dabei unabhängig vom Anklicken des „Gefällt mir“-Knopfes statt und unabhängig davon, ob der Besucher einer Website Mitglied bei Facebook ist oder nicht. Von Besuchern einer Seite mit dem „Gefällt mir“-Knopf, die mit ihrem Computer zuvor noch keine Facebook-Seite besucht haben, werden in dem Cookie Informationen wie IP-Adresse und Browsertyp gespeichert. Bei Personen, die selbst Mitglieder bei Facebook sind, und eine Seite besuchen, die das Plug-in enthält, können die Informationen über das Aufrufen der Seite mittels des Cookies sogar mit ihrem Facebook-Nutzerprofil zusammengeführt werden.
Da auf diese Weise ein Profil der Bewegungen im Internet erstellt werden kann, das all die Seiten mit der Anwendung aufzeigt, die ein Nutzer besucht hat, entschied das deutsche Verbraucherschutzministerium, dass die Anwendung, bis zur Sicherstellung einer datenschutzkonformen Lösung, nicht mehr auf Webseiten von Behörden eingebunden werden soll.

Quelle: Seite „Facebook“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. Februar 2012, 12:24 UTC. (Abgerufen: 2. Februar 2012, 16:25 UTC)








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