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Naturwissenschaftlicher Atheismus?
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28.-29.06.2008, Weingarten
Muss der "wahre" Naturwissenschaftler Atheist sein? Über das Verhältnis von Glaube und Wissen
Zehn Jahre nach der Enzyklika "fides et ratio" ist der Streit um das Verhältnis von Glaube und Wissen von neuer Aktualität: Das Buch "Der Gotteswahn" des Evolutionsbiologen Richard Dawkins fand sich lange Zeit auf den Bestsellerlisten und zeigt die Breitenwirkung des Versuchs, naturwissenschaftliches Wissen gegen den Glauben auszuspielen. Dagegen plädiert Papst Benedikt XVI. für die "Ausweitung unseres Vernuftbegriffs" und die Stärkung einer Theologie als "Frage nach der Vernunft des Glaubens". Die Tagung bringt renommierte und einschlägige Vertreter dieser kontroversen Positionen in eine Diskussion und möchte zu einer differenzierten Sichtweise beitragen.
[Ausführliches Tagungsprogramm [92 KB]
] [Enzyklika "fides et ratio" mit Kommentaren in Synopse]
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ReferentInnen
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Prof. Dr. Wolfgang Beinert Em. Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg; Mitglied des Arbeitskreises Kirche und Wissenschaft (München) und des Schülerkrei-ses Joseph Ratzinger; Schwerpunkt u. a. Fundamental-dogmatik, Ekklesiologie, Eschatologie.
Dr. Michael Blume Referent in der Grundsatzabteilung des Staatsministeriums Baden-Württemberg; Mitglied der internationalen Forschergruppe Evolutionary Religious Studies (ERS); Lehrauftrag der Universität Heidelberg zum Thema "Religionswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion"; Schwerpunkt u. a. Evolutionsbiologie der Religiosität
Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider Lehrstuhl für Philosophie der Naturwissenschaften, Universität Gießen; Schwerpunkt u. a. Die Reichweite der Idee der Selbstorganisation
Prof. Dr. Regine Kather Philosophisches Seminar der Universität Freiburg; Gastprofessur an der Universität Cluj-Napoca / Klausenburg (Rumänien); Schwerpunkt u. a. Natur- und Wissenschaftsphilosophie
Prof. Dr. Nico K. Michiels Lehrstuhl Evolutionsökologie der Tiere, Fakultät für Biologie der Universität Tübingen; aktuelle Interessen u. a. Auseinandersetzung mit Evolutionskritikern
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Druckbare Version
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