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Main theses of Peter Hess
The integrity of the theistic world view is expressed through the unitas scientiae, faith and reason
We can both believe in God and accept evolution: creation and evolution are not at all in conflict if properly interpreted
Creationism II (fundamentalistic) is attractive because it offers neat and tidy and false solutions to complex problems in the world
Creationism II (fundamentalistic) is wrong because makes nonsense out of both science and of religion
"Theistic Evolution" is faithful to Catholic tradition and respects Creationism I (doctrine of creation)
Scientific community: allow religion to function within its sphere of competence
Teach theology as if science matters
Dr. Peter M. J. Hess
Theologian. Faith Project Director of the National Center for Science Education (NCSE), Oakland, California. Publ. u.a.: Catholicism and Science (2008)
Web-Conference between Peter Hess, Oakland, and RSNG-Conference, Stuttgart
P. Hess: Evolution vs. Creationism Peter Hess, the Faith Project Director of the National Center for Science Education (NCSE), about the controversy between evolution and creationism, their arguments and strategies esp. in the USA
M. Gudo: Geltungsbereiche von Evolutionstheorien "Evolution ohne Anpassung": Organismen erschließen und gestalten ihre Lebensbereiche selbst nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit ihrer Körperkonstruktion.
M. Roser: Der deutschsprachige Kreationismus Erste theologisch-rekonstruierende Annäherungen an den deutschsprachigen Kreationismus und das Bildungssystem in der BRD von 1975 bis heute.
B. Dörr: Trinitarische Prozess-Kosmologie Ein allen Wirklichkeitszugängen gerecht werdendes Grundverständnis der Wirklichkeit als ganzer bietet eine trinitarische Prozess-Kosmologie im Rückgriff auf Whitehead.
Textlektüre: Eigendynamik der Geschöpfe Auszug aus Hans Kesslers neuestem Buch, in dem es um "Schöpfung als die große Freigabe" geht: "Freigabe der Geschöpfe in ihr Eigensein, in relative Eigenständigkeit und in Eigenaktivität (Kreativität) hinein". Vorgestellt von und diskutiert mit Bernhard Dörr.
... und Teilnehmer (wird vervollständigt)
Projektvorstellungen im Überblick Die Teilnehmer der Tagung hatten Gelegenheit, individuelle und Gruppenprojekte vorzustellen. Dokumentation folgt.
Projektbeispiel Jaskolla/Buck In dem Projekt Whitehead und Evolution soll gezeigt werden: (a) negativ: Der Materialismus ist mit dem Evolutiongedanken unvereinbar; (b) positiv: Der Evolutionsgedanke lässt sich elegant mit der Theorie des modernen Panexperientialismus verbinden.
Projektbeispiel Tobias Müller Angekoppelt an das Dilthey-Fellowship "Das Rätsel des Bewusstseins - nichtreduktionistische Theorien" wurde ein Nachwuchsnetzwerk gegründet; erster philosophischer Workshop "Ein Universum voller Geiststaub". Die Templeton-Research-Lectures thematisieren Grundbausteine einer modernen Anthropologie.
Projektbeispiel Kurt Wuchterl Das Buchprojekt erfasst das Problem der Kontingenz neu und macht es für den Dialog zwischen Naturwissenschaften und Religion fruchtbar.
Projektbeispiel Carsten Bresch Das Buchprojekt kommt von der wissenschaftlichen Erkenntnis zu einer fundamentalen Unbegreiflichkeit - Anknüpfungspunkt für die Unbegreiflichkeit Gottes und eine negative Theologie.
Projektbeispiel Andreas Losch Neben dem Gesprächskreis Theologie-Naturwissenschaft der Kirchlichen Hochschule Wuppertal stellt Losch das eigene Projekt vor: Jenseits der Konflikte - eine konstruktiv-kritische Auseinandersetzung von Theologie und Naturwissenschaften.
Projektbeispiel Frank Vogelsang Die evang. Akademie im Rheinland versteht eine interdisziplinäre Tagungsreihe (in Kooperation mit ESSSAT, dem ev. Studienwerk Villigst und FEST) als Innovationsmarkt - auch für Nachwuchskräfte.
Projektbeispiel Gerd Weckwerth "Naturwissenschaft und Glaube e.V." setzt sich ein für den offenen Dialog zwischen Naturwissenschaft und Glaube. Den Dialoghindernissen will der Verein durch Bildungsarbeit und Forschung entgegenwirken.