Wir bieten Ihnen interessante Buchbesprechungen! Die Rubrik "Rezensionen" ist seit dem 1. Dezember 2003 eröffnet und erweitert sich ständig: Rückblickend mit Klassikern, aktuell mit Neuerscheinungen! Finden Sie ein Buch so interessant, dass Sie es kaufen möchten? Ein Klick auf den Buchtitel oder auf die Abbildung des Covers führt Sie sofort zur richtigen Seite bei amazon.de, nur ein paar Klicks von Ihrem Kauf entfernt.
Meine Buchempfehlungen
Rezensionen (sortiert nach Einstelldatum)
26.11.: Peitz: Der vervielfachte Christus "... Denn selbst wenn wir (was ich nicht glaube) das einzige Leben im Universum wären: im Umstand der unfassbaren Größe und Majestät des Universums liegt eine tiefe Weisheit verborgen, der nachzusinnen sich lohnt. - Danke, Hohenheim, dem Forum Grenzfragen und der katholischen Theologie für dieses wunderbare Büchlein!"
26.11.: Meisinger: Liebesgebot und Altruismus "Der evangelische Theologe Hubert Meisinger stellte Forschungsergebnisse und Begriffsdebatten je zur biblischen Nächstenliebe und zum soziobiologischen Konzept des Altruismus nebeneinander - und wurde erstaunlich vielfältig fündig. Sein Buch profitiert davon, dass er sowohl im theologischen wie (sozio)biologischen Duktus "sattelfest" ist, was sein Buch auch zu einem kleinen Nachschlagewerk und einer Zitatenfundgrube macht."
21.06.: Raymo: Spaziergang durch das Universum "... Dem Universum wohnt eine unendlich kreative Fähigkeit zur Selbstorganisation inne, und jede Pflanze, jedes Lebewesen auf meinem Weg erzählt seine Geschichte von zunehmender Mannigfaltigkeit und Komplexität ..."
12.06.: Könneker: Wer erklärt den Menschen? Besprechung der Kurzbeiträge von Hirnforschern, Psychologen, Philosophen, Juristen, Theologen, Medizinern, Psychiatern und Pädagogen.
30.05.: Börner: Schöpfung ohne Schöpfer? Der bekannte Kosmologe und Astrophysiker G. Börner beschäftigt sich mit den Wundem des Universums und stellt die Frage: Steckt was dahinter?
2.5.: Papst-Tagung über Schöpfung und Evolution Stellt der Papst die Evolutionstheorie in Frage? Ein neues Buch über eine aufsehenerregende Tagung mit Papst Benedikt XVI. in Castel Gandolfo
Unter dem Stichwort "Zweckentfremdet" wendet sich der Moraltheologe und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Eberhard Schockenhoff, gegen das BGH-Urteil und die PID. Die gesetzliche Festlegung, dass ein Embryo nur zum Zwecke der Schwangerschaft künstlich erzeugt werden darf, sei mit diesem Urteil ad absurdum geführt. Schließlich würden Embryos bei auffälligem Befund verworfen und damit nicht zum Zwecke ihrer Erhaltung erzeugt. Das verstoße gegen Menschenwürde, Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit; vor allem aber sieht Schockenhoff darin eine "unerträgliche Diskriminierung von behinderten Menschen". Formal beklagt Schockenhoff die Wortverdreherei, die den Gesetzessinn ins Gegenteil verkehre. Keine Exegese, sondern eine "erkennbar ergebnisbezogene Auslegung". hhp
MdEP Dr. med. Peter Liese, gesundheitspolitischer Sprecher und Vorsitzender der AG Bioethik der EVP/Christdemokraten im Europäischen Parlament, fordert, "dass der Deutsche Bundestag so schnell wie möglich ein Verbot der PID erlässt". Beim BGH-Urteil (siehe Pressemitteilung) erschrecke ihn die Analogie zwischen Samenzell- und Embryonenauswahl, die den Unterschied zwischen Zellen vor und nach der Befruchtung verkenne. Zudem spreche der Vergleich mit dem europäischen Ausland gegen PID: Zum einen führten Schwangerschaften nach PID dort häufiger zu Abtreibungen als beim Bevölkerungsdurchschnitt, zum anderen erweise sich dort eine Begrenzung auf schwerwiegende Erkrankungen als unrealistisch. Überall dort, wo PID zugelassen sei, werden auch spätmanifeste Krankheiten diagnostiziert. Liese widerspricht damit dem Zeit-Artikel von Martin Spiewak ("Retorten-Embryonen" vom 8.7.), für den die bisherige Entwicklung im Ausland der Selektion und Diskriminierung Behinderter keinen Vorschub leiste. hhp