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Meine Buchempfehlungen
Rezensionen (sortiert nach Einstelldatum)
4.2.09: Der Kleine Darwin Der bekannte Wissenschaftshistoriker (Universität Konstanz) E.P. Fischer teilt hier seinen Leserinnen und Lesern alles mit, was sie seiner Meinung nach im "Darwin-Jahr 2009" über "Evolution" wissen sollten. (Rez. von G. Kleinschmidt)
23.01.09: Der Fall Darwin Der Jesuit und Biologe Christian Kummer bestreitet, dass sich Evolutionstheorie und Glaube ausschließen. Beide seien vielmehr aufeinander angewiesen - gegenseitig!
02.11.: "Gott ist Schöpfer" muss verneint werden! Verabschiedet sich Andreas Benk von Gott als Schöpfer, wenn er behauptet, dass "die Aussage, 'Gott ist Schöpfer' sofort wieder verneint, zurückgenommen werden muss"?
28.07.: Laughlin: Das Verbrechen der Vernunft Der bekannte Nobelpreisträger R. B. Laughlin fragt: Gibt es in der heutigen Wissenschaftsgesellschaft ein „Verbrechen der Vernunft", welches insbesondere mit der Zunahme der Technologien und der Geheimhaltung von Wissen zusammenhängt?
20.05.: Müller: Evolution - Woher und Wohin Ein Sammelband vereint Antworten aus Religion, Natur- und Geisteswissenschaften. Beitrag von Christina Aus der Au als Leseprobe.
27.03.: Reichholf: Evolution Der Biologe Reichholf sieht keinen Widerspruch zwischen Evolution und Schöpfung, hält aber die eigenen Grenzziehungen nicht konsequent durch.
Unter dem Stichwort "Zweckentfremdet" wendet sich der Moraltheologe und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Eberhard Schockenhoff, gegen das BGH-Urteil und die PID. Die gesetzliche Festlegung, dass ein Embryo nur zum Zwecke der Schwangerschaft künstlich erzeugt werden darf, sei mit diesem Urteil ad absurdum geführt. Schließlich würden Embryos bei auffälligem Befund verworfen und damit nicht zum Zwecke ihrer Erhaltung erzeugt. Das verstoße gegen Menschenwürde, Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit; vor allem aber sieht Schockenhoff darin eine "unerträgliche Diskriminierung von behinderten Menschen". Formal beklagt Schockenhoff die Wortverdreherei, die den Gesetzessinn ins Gegenteil verkehre. Keine Exegese, sondern eine "erkennbar ergebnisbezogene Auslegung". hhp
MdEP Dr. med. Peter Liese, gesundheitspolitischer Sprecher und Vorsitzender der AG Bioethik der EVP/Christdemokraten im Europäischen Parlament, fordert, "dass der Deutsche Bundestag so schnell wie möglich ein Verbot der PID erlässt". Beim BGH-Urteil (siehe Pressemitteilung) erschrecke ihn die Analogie zwischen Samenzell- und Embryonenauswahl, die den Unterschied zwischen Zellen vor und nach der Befruchtung verkenne. Zudem spreche der Vergleich mit dem europäischen Ausland gegen PID: Zum einen führten Schwangerschaften nach PID dort häufiger zu Abtreibungen als beim Bevölkerungsdurchschnitt, zum anderen erweise sich dort eine Begrenzung auf schwerwiegende Erkrankungen als unrealistisch. Überall dort, wo PID zugelassen sei, werden auch spätmanifeste Krankheiten diagnostiziert. Liese widerspricht damit dem Zeit-Artikel von Martin Spiewak ("Retorten-Embryonen" vom 8.7.), für den die bisherige Entwicklung im Ausland der Selektion und Diskriminierung Behinderter keinen Vorschub leiste. hhp