RSNG
Who is who?
Presseschau
Rezensionen
Fachzeitschriften
Grenzfragen-News
Veranstaltungen
Schwerpunkt "ID"

Presseservice im Überblick

Die Presseschau bietet Ihnen neben ausführlichen Schwerpunkten (siehe unten) auch kurze aktuelle Lesehinweise aus deutsch- und englischsprachiger Presse, zusammengestellt und kommentiert von Silke Hartmann (sh), Andreas Losch (al) und Heinz-Hermann Peitz (hhp).




Die drei aktuellsten Pressehinweise

2010/03/07: Philosophers Rip Darwin - The Chronicle Review

Der Wissenschaftsphilosoph Michael Ruse führt hier seine Kritik an Fodor und Piattelli-Palmarini ausführlicher aus (s.u.). Diese seien leider kein Einzelfall, es gebe ein zunehmend lautstarkes Kader bedeutender Philosophen, die Zweifel an Darwin hegen. Exemplarisch greift Ruse drei dieser Vertreter heraus. Bei Alvin Plantinga, Christ und Intelligent Design Enthusiast, versteht Ruse dessen Opposition in einer sehr säkular und neoatheistisch geprägten Szene. Aber auch der bekannte Thomas Nagel schließt sich der Opposition an, ohne an eine Gottheit zu glauben. Ausführlich geht Ruse auf Jerry Fodor ein, der als Atheist die Erklärungskraft der natürlichen Selektion kritisiert. Bei allen drei Opponenten hält Ruse die "totale wissenschaftliche Interesselosigkeit" für viel sagend. Die Kritiker seien offenbar von anderen, tiefer liegenden Sorgen umgetrieben. Der Blick in die Vergangenheit zeige die Initialzündung ihrer Opposition: Die Entstehung von Homo sapiens durch blinde Gesetze. hhp

2010/03/03: Die treibende Kraft der Evolution - wissenrockt.de

Wieder ein Angriff auf die Selektionstheorie? Forscher von der Uni Liverpool glauben jedenfalls nachweisen zu können, dass die Evolution stärker durch zwischenartliche Interaktion als durch Anpassung an die Umwelt vorangetrieben wird. Evolvieren Bakterien und Viren in gegenseitigem Wettrüsten gemeinsam, ist die Evolutionsgeschwindigkeit größer als ohne solches Wettrüsten. Die Forscher sehen dies als experimentelle Bestätigung der sog. Red-Queen-Hypothese an, die das Wettrüsten konkurrierender Organismen beschreibt. hhp

2010/02/11 - Neurowissenschaften: Hirngespinste - ZEIT ONLINE

Sitzt die Spiritualität hinter dem Ohr, im hinteren Scheitellappen des Gehirns? Forscher der Universität Udine konnten zeigen, wo im Gehirn der Eindruck von Transzendenz entstehen kann. In der Entdeckung eines solchen »Transzendenzareals« sehen sie aber nicht Gottes Fingerzeig, sondern ein Ergebnis der Evolution. Dies führt zu der bekannten Debatte über den evolutionären Nutzen von Religion, der in dem kurzen Artikel aber leider nicht Thema ist. - al




Schwerpunkte

08.03.10: Presseempfehlungen ! Darwinismuskritik als Angst vor der Relativierung des Menschen -- Die treibende Kraft der Evolution -- Wie die Sünde in die Welt kam -- Fodors Darwinismuskritik in der Kritik -- Fodor u.a. über die Grenzen des Darwinismus -- Ist Gott Mathematiker? -- Durchbrechen Wunder Naturgesetze?

08.03.10: Neuer Angriff auf den Darwinismus III Nein, diesmal sind es nicht die Kreationisten, die gegen Darwin ins Feld ziehen. Der Angriff gegen die glühend verfochtene Vormachtstellung der "Selektion" als Hauptfaktor der Evolution wird von zwei atheistischen Autoren geführt. Ein Strohfeuer oder eine Wende in dem Disput um die Evolutionstheorie?

21.11.09: Kreationisten verschenken Darwin Die umstrittene Kreationisten-Ausgabe von Darwins Origin wird nun in einer Auflage von 170.000 kostenlos an Studierende verteilt. In seiner 50-seitigen "Speziellen Einführung" argumentiert Ray Comfort mit seiner kreationistischen Alternative gegen Darwin.

11.11.09: Meisner vergleicht Dawkins mit Nazis In seiner Predigt zum Hochfest Allerheiligen warnt Kardinal Meisner vor einem "wissenschaftlichen Atheismus". Dabei wirft er Richard Dawkins ein ähnliches Menschenbild vor wie es die Nationalsozialisten vertreten hätten.

01.09.09: Altersmilde bei Richard Dawkins? Auszüge aus Richard Dawkins' neuem Buch. Nachdem sich der Kämpfer für den Atheismus im "Gotteswahn" so richtig religionskritisch abreagiert hat, schlägt er nun im Blick auf "aufgeklärte" Theologie kooperative Töne an.

01.07.09: Die Mehrheit der Amerikaner für ID? Die Mehrheit der US-Amerikaner zieht Intelligent Design dem Darwinismus vor. Auftraggeber der Studie: das Discovery Institute!

1 2 3 4 5

Weiter





Druckbare Version

Impressum Kontakt Volltextsuche Wir über uns Information in English