Wie mag Religion evolutiv entstanden sein, und welchen evolutiven Nutzen hat sie? Michael Blume, der als Religionswissenschaftler über Neurotheologie promoviert hat, bietet neurowissenschaftliche und evolutionsbiologische Perspektiven auf Religion. Eine seiner Thesen:
„Religion“ sei beschrieben (nicht definiert!) als die biologisch veranlagte und ggf. biografisch ausgeprägte Fähigkeit, sozial konstruierte und transzendent begründete Verhaltensmotivationen aufzunehmen. Statistisch häufiger erreichen Menschen damit höhere Kinderzahlen und stabilere Kooperationsverhältnisse in Ehe und Religionsgemeinschaft.
Sie zweifeln? Der Referent hat seine Thesen statistisch bestens unterfüttert.